NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Nach heftigem Gewitter Ausnahmezustand bei der Feuerwehr

Nach einem heftigen Gewitter mit starken Regengüssen hat die Berliner Feuerwehr am Mittwochabend zwischen 19.29 Uhr und 21 Uhr den Ausnahmezustand ausgerufen. Auch 23 Freiwillige Feuerwehren wurden alarmiert. In dieser Zeit wurden 137 Wetterschäden gemeldet. 85 Mal brachen Äste ab oder knickten Bäume um, so auch in der Mariendorfer Monopolstraße, wo ein Baum auf drei Autos stürzte. Fünf Mal wurden lose Bauteile, 47 Mal Wasserschäden gemeldet. Letztere konzentrierten sich im Nordwesten der Stadt, die Sturmschäden gab es vor allem im Südosten. Ein Baum stürzte zwischen Hermannstraße und Tempelhof auf die Gleise der Ringbahn, es kam zu zeitweisen Ausfällen und Behinderungen der S-Bahn. Bei U-Bahn und Tram gab es keine Ausfälle, kleinere Störungen auf einer Spandauer Buslinie: Wegen eines umgebrochenen Baumes mussten die Fahrer etwas mehr als sonst kurbeln, um die Hindernisse zu umkurven. Bei den Regionalbahnen gab es Störungen an verschiedenen Orten im Umland, etwa bei Fürstenwalde. Auf der Strecke Schönefeld-Wünsdorf-Doberlug-Kirchhain musste Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. In Teilen Brandenburgs kam es durch das Unwetter zu Stromausfällen. ac

Bezirke beginnen mit der

Umgestaltung der Tauentzienstraße

Vom diesem Donnerstag an erhält der Platz vor dem U-Bahnhof Wittenbergplatz an der Tauentzienstraße neues Pflaster. Damit starten Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg die Neugestaltung des Mittelstreifens. Verzögerungen bei der Sanierung der U-Bahntunnel hatten den Baustart verzögert. Im Herbst würden die Fortschritte durch den Einbau von Granitumrandungen augenfällig, heißt es. Im Frühjahr 2012 sollen Hecken gepflanzt werden. CD

Neuköllner Modell steigert nur langsam seine Verfahrenszahlen

Für 372 der 12 924 Jugendstrafverfahren hat die Polizei im Jahr 2010 eine Abwicklung nach dem „Neuköllner Modell“ beantragt. Das geht aus der Senatsantwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Das „Neuköllner Modell“ ist ein besonders beschleunigtes Strafverfahren, das angewendet wird, wenn die Sachlage einfach und der Täter nicht vorbelastet ist. Die Anfrage zeigt auch, dass die Meldezahlen steigen, je länger das Modell schon in einer Direktion angewendet wird. Das bestätigt die Aussagen von Jugendrichtern, es komme darauf an, die Polizeibeamten zu schulen. Denn die Zahlen bleiben bisher hinter den Hoffnungen zurück. Die Polizeidirektion 5 (Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg) war 2010 führend mit 123 Meldungen. In dieser Polizeidirektion wurde das Modell schon Mitte 2008 eingeführt. 73 Meldungen gab es aus der Polizeidirektion 6 (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick), die das Modell Mitte 2009 einführte. Seit 1. Juni 2010 wurden 115 Verfahren abgeschlossen. fk

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