NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Festnahmen nach Fußballspiel zwischen Union und Szczecin



Nach dem Fußballspiel zwischen dem 1. FC Union und der polnischen Mannschaft des MKS Pogon Szczecin (Tagesspiegel berichtete) am Dienstagabend hat die Polizei rund 20 Verdächtige vorläufig festgenommen. In Pankow hielten Beamte 250 polnische Fans an, die in 60 Fahrzeugen angereist waren. Die Gruppe wurde in einem Konvoi zum Union-Stadion „Alte Försterei“ in Köpenick begleitet. Dort sollen sie Beamte mit Pyrotechnik beworfen haben, die daraufhin Pfefferspray einsetzten. Gegen 19 Uhr stürmten Fans den Eingangsbereich des Stadions und wurden laut Polizei unter Einsatz gezielter Stockschläge zurückgedrängt. Nachdem das Spiel verspätet begonnen hatte, zündeten Fans Signalfackeln, die Partie musste unterbrochen werden. Als das Spiel mit 1:0 für Union beendet war, suchten 200 polnische und 100 Berliner Fans eine „gezielte körperliche Auseinandersetzung“, Polizisten verhinderten eine Massenschlägerei.hah

Schläge mit Schuhanzieher:

43-jähriger Vater verurteilt

Mit einem langen Schuhanzieher züchtigte ein Vater aus Moabit seine beiden Töchter. Das stand am Mittwoch nach fast zweimonatigem Prozess für ein Amtsgericht fest. Der 43-Jährige habe in zwei Fällen auf die Handinnenflächen der sechs und zehn Jahre alten Kinder geschlagen, hieß es im Urteil. Er habe den Mädchen außerdem angedroht, sie im Keller kopfüber aufzuhängen, sollten sie über die Schläge aus Strafe für Ungehorsam reden. Gegen den Vater wurden ein Jahr und drei Monate Haft auf Bewährung sowie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit verhängt. Der Deutsch-Libanese hatte die Vorwürfe bestritten. Die Richter stützten sich auf die Aussagen der Mädchen. Sie haben derzeit keinen Kontakt zum Vater. K.G.

Rabiater Radler greift Mitarbeiter des Ordnungsamts an

Zwei Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts in Pankow sind von einem rabiaten Radfahrer angegriffen worden. Sie hielten laut Polizei am Dienstagnachmittag in der Thulestraße den auf dem Gehweg fahrenden Radler an. Dieser schlug eine der Frauen unvermittelt gegen den Hals, worauf sie stürzte und sich an der Hand verletzte. Als ihre Kollegin zu Hilfe eilen wollte, stieß der Radfahrer sie ebenfalls zu Boden und flüchtete. Die Verletzte wurde ambulant behandelt. dapd

Mai-Randalierer aus Suhl

zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wegen der Beteiligung an den Ausschreitungen in der Walpurgisnacht ist ein Randalierer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 28-Jährigen am Mittwoch des schweren Landfriedensbruchs und der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der aus Suhl stammende Mann im Anschluss an ein Konzert in Friedrichshain Polizisten mit zwei leeren Glasflaschen beworfen hatte. dapd

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