NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Brand auf Schiff im Urbanhafen

Unbekannte haben auf einem Schiff in Kreuzberg Feuer gelegt. Streifenpolizisten hatten am Freitagabend Rauch von dem am Planufer im Urbanhafen liegenden Schiff aufsteigen sehen. Wie sich herausstellte, brannten dort zwei Holzbänke. Die Gefahr eines Übergreifens der Flammen habe nicht bestanden, da das Schiff aus Metall sei, sagte ein Polizeisprecher. dapd

Mann durch Stiche schwer verletzt

Blutverschmiert hat sich ein 52 Jahre alter Mann im Märkischen Viertel mit Stichverletzungen am Oberkörper in ein Wohnhaus geschleppt. Eine Anwohnerin des Hauses am Senftenberger Ring fand den Verletzten am Freitagabend und alarmierte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Der Mann wurde notoperiert. Erste Ermittlungen zum Tathergang führten die Beamten zum nahe gelegenen Mittelfeldpark, wo sie Blutspuren fanden. dapd

Müllcontainer angezündet

Brandstifter haben in Friedrichshain vier Müllcontainer angezündet. Eine Anwohnerin habe die Flammen am Samstagmorgen auf dem Hinterhof ihres Wohnhauses in der Rigaer Straße bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert, sagte ein Polizeisprecher. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde ein Außenfahrstuhl des Wohnhauses stark beschädigt. Jetzt ermittelt ein Brandkommissariat des LKA. Ein politischer Hintergrund der Tat werde bislang nicht vermutet, hieß es. dapd

Tierschutzpreis ausgeschrieben

Der Berliner Tierschutzpreis ist zum vierten Mal ausgeschrieben worden. Mit ihm werden Personen, Gruppen oder Aktionen geehrt, die sich um den Tierschutz in Berlin verdient gemacht haben, wie die Umweltverwaltung mitteilte. Bewerbungen sind bis 15. August an das Büro des Landestierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke, Senatsumweltverwaltung, Oranienstraße 106, 10969 Berlin (Tel.: 9028 1264, Fax: 9028 2060, Mail: klaus.luedcke@senguv.berlin.de) oder an den Tierschutzverein Berlin, Hausvaterweg 39, 13057 Berlin, zu richten. dapd

Kaum Flüchtlinge aus Nordafrika

Die Unruhen in Nordafrika haben keinen großen Flüchtlingsstrom nach Berlin ausgelöst. Das ergibt sich aus der Senatsantwort auf eine Anfrage des früheren CDU- Abgeordneten und späteren Gründers der islamkritischen Bewegung „Die Freiheit“, René Stadtkewitz. Der wollte wissen, ob Berlin auf eine „Flüchtlingswelle aus arabischen Staaten“ vorbereitet sei. Laut Innenverwaltung kamen zwischen 1. Dezember 2010 und 20. Mai dieses Jahres drei Ägypter, neun Libyer, 60 Syrer und 13 Tunesier. Das entspreche nur etwa sieben Prozent aller Asylbewerber in dieser Zeit. obs

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