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Cold-War-Museum öffnet

mit neuer Ausstellung in Kunersdorf



Kunersdorf - Mit einer Ausstellung zu den früheren Militärverbindungsmissionen der Westalliierten startet das Cold-War-Museum an neuem Standort. Die vom Berliner Ehepaar Bärbel und Horst Simon geführte und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützte Einrichtung hat Räume auf dem Gelände des ehemaligen Funkbunkers Kunersdorf bei Wriezen – nordöstlich von Berlin – bezogen. Dort wird seit Sonnabend die neue Ausstellung mit dem Titel „Die Westalliierten Militärverbindungsmissionen im Fokus der Staatssicherheit der DDR“ gezeigt. Besucher können sich zudem über Mauerbau und Berliner Luftbrücke informieren. Das Ehepaar hatte 2007 das Cold-War-Museum begründet, damals noch auf dem Gelände des Atombunkers Harnekop. Details im Internet unter der Adresse www.thecoldwarberlin.info Tsp/dapd

Land fördert Dokumentation

über Bürgerinitiative „Freie Heide“

Potsdam - Die Landesregierung unterstützt eine Dokumentation über den jahrelangen Einsatz der Bürgerinitiative „Freie Heide“ gegen das sogenannte Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide. Für die Anfertigung von Schautafeln stellt Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) 10 000 Euro aus Lottomitteln bereit, wie die Staatskanzlei am Sonnabend mitteilte. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 14 000 Euro. Elf Schautafeln mit Texten und Fotos sollen ab 27. August in Orten rund um die Heide unter anderem über Protestwanderungen und die rechtliche Auseinandersetzung mit der Bundeswehr informieren. dapd

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