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Verhandlung gegen Castor-Gegner nach Prozessauftakt ausgesetzt



Potsdam - Das Verfahren gegen vier Atomkraftgegner vor dem Potsdamer Amtsgericht ist am ersten Verhandlungstag unterbrochen worden. Die beschuldigten Robin-Wood-Aktivisten kritisierten am Montag, dass ihnen zum Teil nur unzureichend Akteneinsicht gewährt worden sei und ihnen Videoaufnahmen, die für die Beweisaufnahme verwendet werden sollten, nicht zur Verfügung stünden. Nach ihrem Antrag auf vollständige Akteneinsicht wurde die Verhandlung ausgesetzt. Ein neuer Termin stand zunächst nicht fest. Die zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 25 bis 31 Jahren hatten im November 2008 mit einer Kletteraktion auf einer Brücke an einer Bahnstrecke bei Dannenberg in Niedersachsen gegen einen Castor-Transport nach Gorleben protestiert. Die Polizei verhängte Bußgelder von je 500 Euro. dapd

Entschädigung für Stammkunden

auf Bahnstrecke nach Cottbus

Cottbus - Stammkunden auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Cottbus erhalten wegen der verlängerten Streckensperrung eine Entschädigung der Bahn. Wer den Wertabschnitt der Zeitkarte für August bis zum 15 Oktober einreicht (DB Regio AG, Kundendialog, Stichwort: „Aktion Quer-durchs-Land-Ticket“, Babelsberger Str. 18,14473 Potsdam) erhält ein Quer- durchs-Land-Ticket im Wert von 66 Euro, das deutschlandweit für fünf Personen montags bis freitags von 9 Uhr bis 3 Uhr des nächsten Tages in allen Regionalzügen gilt. Ursprünglich sollte die Strecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau nach einjähriger Unterbrechung wegen Bauarbeiten im Mai wieder in Betrieb gehen. Weil Diebe insgesamt rund 32 Kilometer Kabel gestohlen hatten, musste die Bahn den Wiedereröffnungstermin mehrfach verschieben. Derzeit sollen die Züge im September wieder fahren, ab Dezember dann mit Tempo 160. kt

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