NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zwei neue Attacken

auf U-Bahnhöfen



Nach einer Gewalttat auf dem U-Bahnhof Ullsteinstraße in Tempelhof musste am Montagabend ein 53-Jähriger im Krankenhaus behandelt werden. Der Mann wollte gegen 17.30 Uhr seiner erwachsenen Tochter helfen, die von einem Jugendlichen bedroht wurde. Sofort schlugen und traten mehrere Fremde auf ihn ein, er erlitt Gesichtsverletzungen und eine Gehirnerschütterung. Die Polizei konnte später drei Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 16 Jahren festnehmen. Auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz nahmen Beamte Montagabend einen Mann in Gewahrsam, der in einem Zug der Linie U8 mit einem Baseballschläger andere Fahrgäste bedrohte. Eine Alkoholmessung ergab einen Wert von 3,67 Promille. Tsp/dapd

Böller in Richtung Polizei:

Mairandalierer verurteilt

Nach Böllerwürfen in die Richtung von Polizisten ist ein 21-jähriger Mairandalierer zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Amtsgericht sprach den Mann aus Kreuzberg am Dienstag des Landfriedensbruchs sowie der versuchten Körperverletzung schuldig. Drei Feuerwerkskörper habe der Angeklagte in der Nacht zum 2. Mai gezündet und auf Polizisten sowie unter ein Einsatzfahrzeug geworfen, hieß es im Urteil. Ob Personen verletzt wurden, konnte nicht festgestellt werden. Der 21-Jährige hatte von einer „unüberlegten Sache“ gesprochen. Die Richter aber glaubten nicht an eine spontane Tat. K.G.

Veranstalter: Seefestspiele sind

endgültig gerettet

Die Neuinszenierung der „Zauberflöte“ durch Katharina Thalbach bei den ersten Berliner Seefestpielen ist laut Veranstalter endgültig gesichert. Nach Angaben der Bauaufsicht des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf liegen sämtliche Genehmigungen vor, wie die Deutsche Entertainment AG (DEAG) mitteilte. Weil die Behörden Bedenken gegen eine Bühne im Wannsee hatten, wird die geplante 18 Meter hohe Pyramidenkonstruktion nun am Ufer des Strandbads aufgebaut. Die Premiere des Stücks findet am 11. August statt. dapd

Pkw-Fahrer flüchtet nach Kollision

mit Radfahrer

Ein Autofahrer hat am Dienstag in Lichtenrade einen Radfahrer bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt und ist anschließend geflüchtet. Der Wagen erfasste den 37-jährigen Radfahrer, als dieser am Morgen auf dem Lichtenrader Damm stadteinwärts fuhr. Das Rennrad des Mannes wurde bei dem Zusammenstoß mehrere Meter durch die Luft geschleudert, der 37-Jährige blieb schwer verletzt liegen und musste notoperiert werden. Gesucht wird neben dem Unfallverursacher auch der Fahrer eines weiteren Autos, der das Fahrrad unmittelbar nach dem Unfall streifte, seine Fahrt aber ebenfalls fortsetzte. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 4664 481 800. dapd

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