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Van Gogh für Kinder: Computerspiel

der Kunsthalle Bremen



Papageien als Ratgeber und ein finsterer Ritter, den es zu besiegen gilt: Ein Computerspiel der Kunsthalle Bremen entführt Kinder in die geheimnisvolle Welt der Gemälde. Auf der Abenteuerreise begegnen sie zahlreichen Motiven aus Bildern von Vincent van Gogh, Max Liebermann und anderen berühmten Künstlern, wie eine Sprecherin des Museums vergangenen Mittwoch sagte. Über die Spielebene hinaus enthält die CD eine Wissenswelt, in der alle vorkommenden Kunstwerke kindgerecht erläutert werden. 230 Kinder haben das in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Geolino“ entstandene Spiel „Vom fehlenden Fisch“ getestet. Ihre Anregungen flossen in die Entwicklung ein. Pünktlich zur Wiedereröffnung der Bremer Kunsthalle am 20. August ist das Spiel erhältlich – im Museumsshop sowie unter www.kunsthalle-bremen.de. Geeignet ist es für Jungen und Mädchen ab acht Jahre. Die Kunsthalle wird seit Dezember 2008 für rund 33 Millionen Euro modernisiert und erweitert. dpa

Sieben von zehn Grundschülern sitzen täglich vor dem PC

Computer und Internet sind auch bei Kindern im Grundschulalter auf dem Vormarsch. Sieben von zehn Mädchen und Jungen sitzen täglich am Rechner. Jedes fünfte Grundschulkind surft und chattet eine Stunde am Tag. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Dafür wurden bundesweit 1000 Eltern befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt, wie die Krankenkasse vergangenen Mittwoch in Kiel mitteilte. Für Schulkinder können Computer laut TK eine gute Lernhilfe und Informationsquelle sein. Inhalte und Ausmaß der PC- Nutzung müssten jedoch stimmen. „Eine halbe Stunde Computerspaß für junge Kinder reicht“, rät TK-Präventionsexperte Michael Schulz. Dann sollten sie sich wieder anderen Freizeitbeschäftigungen widmen. Für Eltern sei es wichtig, zu wissen: Was wird gespielt? Welche Internetseiten werden aufgerufen? Außerdem sinnvoll: gelegentlich mit dem Kind gemeinsam spielen oder surfen.epd

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