NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Papst-Kritiker gegen Extremisten

Das vatikankritische Netzwerk „Der Papst kommt“ duldet keine Extremisten bei der Anti-Papst-Demonstration am 22. September. Alle Vereine und Organisationen müssten sich verpflichten, gegen etwaige Gewalttäter aus den eigenen Reihen Verbote zu verhängen – sonst würden sie von der Demo ausgeschlossen. Zudem einigte sich das Bündnis darauf, dass der Lesben- und Schwulenverband Berlin als Veranstalter einen Startplatz vor dem Brandenburger Tor einklagt. dapd

Statthaus Böcklerpark in Flammen

Gleich fünf Staffeln schickte die Feuerwehr Freitag Abend nach Kreuzberg in die Jugendfreizeiteinrichtung Statthaus Böcklerpark am Landwehrkanal nahe Prinzenstraße. Dort standen 100 Quadratmeter Dach in Flammen. Die Brandursache war gestern noch unklar. kög

Starke Böen: Kajaks kenterten

Auf dem Müggelsee sind Freitagnachmittag zwei Kajaks infolge von starken Böen gekentert. Neun Menschen stürzten ins Wasser, konnten sich aber selbst an Land retten oder wurden von Bootsführern aufgenommen, teilte die Feuerwehr mit. Die Beamten mussten auch einige umgestürzte Bäume zerlegen und bergen. kög

Feueralarm im Europacenter

Ein Feuermelder hat im „Saturn“-Elektronikmarkt in der Tauentzienstraße einen Feueralarm ausgelöst. Kunden mussten das Geschäft verlassen, mehrere Löschzüge eilten zur West-City – doch der Qualm kam aus der Teeküche, wo Speisen in der Mikrowelle verschmorten. Tsp

Geldautomaten-Betrüger gefasst

Zwei Geldautomaten-Betrüger sind in Siemensstadt auf frischer Tat ertappt worden. Eine Frau hatte in einer Bank am Donnerstagabend Geld abheben wollen und nach Eingabe der Geheimzahl auf dem Bildschirm des Automaten eine Fehlermeldung erhalten. Nachdem sie den Betrag an einem anderen Automaten erneut abhob, stellte sie auf dem Kontoauszug fest, dass ihr Konto zweimal belastet wurde. Sie rief die Polizei. Die Beamten beobachteten die Bank – und stellten wenig später zwei Männer, die das in einer am Automaten befestigten Blende stecken gebliebene Geld schließlich abholen wollten. dapd

Klage gegen Spielhallengesetz

Die Auseinandersetzung zwischen der Politik und der Glücksspielindustrie geht in eine neue Runde. Deutschlands führender Spielhallenbetreiber, die Gauselmann-Gruppe, hat Klage gegen das Berliner Spielhallengesetz erhoben. Dieses ist aus Sicht des Unternehmens verfassungswidrig, da es „in unzulässiger Weise“ in das Grundrecht auf Berufsfreiheit eingreife und zu einer grundgesetzwidrigen Enteignung führe. Die Klage sei der Anfang „einer Prozesslawine“. Es gehe um mögliche Milliarden-Schadensersatzforderungen allein gegen das Land Berlin, teilte die Gauselmann-Gruppe weiter mit. Berlin hatte im Mai als erstes Bundesland ein Spielhallengesetz mit strengen Auflagen beschlossen. Damit will der Senat die „Spielhallenflut“ eindämmen. Das Gesetz sieht ab 2012 zum Beispiel einen Mindestabstand von 500 Metern zwischen Spielhallen vor, kürzere Öffnungszeiten und eine Begrenzung von Automaten in neuen Casinos. dapd

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