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Betrunkener zerkratzt 29 Autos

in Lichterfelde



Ein Betrunkener hat in Lichterfelde in der Nacht zu Freitag 29 geparkte Autos beschädigt. Der tatverdächtige 29-Jährige war mit einem Messer in Lichterfelde unterwegs. Um kurz nach Mitternacht wählte ein Anwohner der Drakestraße den Notruf und meldete einen Mann, der die Karosserie eines Renault zerkratzte. Polizisten entdeckten kurz darauf den 29-Jährigen, der ein Messer in der Hand hielt. Sie ermahnten ihn, das Messer fallen zu lassen. Als er sich weigerte, setzten sie Pfefferspray ein. In der Umgebung registrierten die Beamten 28 weitere beschädigte Autos verschiedener Marken. Der mutmaßliche Randalierer war alkoholisiert und wurde zu einer Blut- und Urinprobe ins Gewahrsam gebracht. Danach kam er frei. Gegen ihn wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Der 29-Jährige lebt selbst in Lichterfelde. Was das Motiv seiner Taten war, blieb unklar. tabu

Ex-Bildungsminister Reiche erhält feste Pfarrstelle in Berlin

Der frühere brandenburgische Bildungsminister und SPD-Landeschef Steffen Reiche ist neuer Pfarrer der evangelischen Epiphaniengemeinde in Charlottenburg. Reiche werde am Sonntag in einem Gottesdienst (14.30 Uhr) ins Amt eingeführt, sagte der Superintendent des Kirchenkreises Charlottenburg, Carsten Bolz. Anschließend steht das Sommerfest der Gemeinde sowie ein Orgelkonzert unter dem Motto „In 90 Minuten durch das Kirchenjahr“ mit Choralvorspielen verschiedener Komponisten (18.30 Uhr) auf dem Programm. Reiche hatte bei der Bundestagswahl 2009 überraschend sein Direktmandat in Cottbus verloren und schied deshalb aus dem Bundestag aus. Der Theologe und Mitbegründer der sozialdemokratischen Partei in der DDR hatte zuletzt als Pfarrer auf Vertretungsstellen in Berlin-Köpenick und im brandenburgischen Michendorf gearbeitet. Ihm wurde jetzt vom Konsistorium die zweite Pfarrstelle in der Epiphaniengemeinde übertragen. epd

Abriss der Deutschlandhalle

hat begonnen

Die Abrissarbeiten an der Deutschlandhalle haben begonnen. Zurzeit werden die Isolierungen an den Vordächern entfernt. Sie enthalten eine Spachtelmasse aus Bitumen, die unter anderem mit Asbest belastet ist. Erst nach dieser Schadstoffbeseitigung kann das „Laternendach“ gesprengt werden. Der genaue Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest. Messesprecher Michael Hofer rechnet nicht vor Ende Oktober mit der Sprengung. „Die wird weniger spektakulär ausfallen als eine Schornsteinsprengung.“ Die Außenmauern mit den Tribünen und Randbereiche des Daches werden zunächst stehenbleiben und erst im Anschluss abgetragen. Die Deutschlandhalle soll einer neuen Kongresshalle für 65 Millionen Euro Platz machen. Außerdem entsteht am Olympiastadion eine neue Eissporthalle, die noch in diesem Jahr fertig werden soll.loy

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