NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Brandserie geht weiter –

wieder drei Autos angezündet

Auch in der elften Nacht in Folge brannten wieder Autos in Berlin. Insgesamt drei Fahrzeuge standen in der Nacht zu Freitag in Schöneberg und Hakenfelde in Flammen. Zuerst zündeten Unbekannte gegen 22 Uhr einen aufgebockten Toyota in der Rauchstraße in Hakenfelde an. Gegen 0.30 Uhr brannte ein Mercedes in der Wormser Straße und nur wenig später ein Audi in der Kleiststraße. Beide Autos wurden nur leicht beschädigt, verletzt wurde niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ob es einen politischen Hintergrund gibt, prüft der Staatsschutz. Insgesamt wurden dieses Jahr damit 521 Autos durch Brände beschädigt. bjs



Abgeordnetenhaus stellt Untersuchung gegen Mutlu ein

Das Präsidium des Berliner Abgeordnetenhauses hat die Untersuchung zu einer umstrittenen Vermittlertätigkeit des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu eingestellt. Ihm war vorgeworfen worden, er habe für den Kontakt zwischen einem türkischen Großunternehmer und den Verkäufern von sechs Kempinski-Hotels eine Provision in Aussicht gestellt bekommen, was er laut Gesetz beim Abgeordnetenhaus hätte anzeigen müssen. Mutlu jedoch betonte stets, dass keine Provision vorgesehen war, da er aus privaten Gründen gehandelt habe. Das Parlamentspräsidium beschloss nun nach Angaben der Sprecherin von Parlamentspräsident Walter Momper (SPD), dass „ein Verstoß nicht zweifelsfrei nachzuweisen“ sei. Die Untersuchung werde eingestellt. lvt

Verband: Hilfen zur Erziehung

in Berlin billiger als anderswo

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat darauf hingewiesen, dass die Erziehungshilfen für bedürftige Familien in Berlin niedriger seien als in anderen deutschen Großstädten. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über die nach Meinung von Kritikern unzureichenden Kontrollen und zu hohen Kosten der Hilfen, die durch einen Tagesspiegel-Bericht von vergangener Woche ausgelöst worden war. Nach Darstellung des Wohlfahrtsverbands belegen jedoch zwei Städtevergleiche, dass die Kosten in Berlin unterdurchschnittlich niedrig seien. Während hier eine Erziehungshilfe pro Fall 12 576 Euro koste, zahlten andere Großstädte im Schnitt 15 150 Euro – rund 2600 Euro mehr. lvt

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