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Mutmaßliche Autozündler

aus Prenzlauer Berg sind geständig

Das Paar, das am Dienstag einen BMW in Prenzlauer Berg angezündet haben soll, ist geständig. Gegen Matthias T., 27, und seine Freundin Anne J., 23, wurden Haftbefehle erlassen. Die beiden seien dringend verdächtig, gegen 6 Uhr am Dienstag in der Ibsenstraße einen BMW angezündet zu haben, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Gerüchte, nach denen die Täter den Reifen mit Stroh – und nicht wie in den meisten Fällen mit einem Grillanzünder – den Reifen in Brand steckten, wurden nicht bestätigt. Ein Ermittler sagte aber: „Die 23-Jährige filmte das brennende Auto sogar noch mit dem Handy.“ Bei den Tätern soll es sich um klassische „Nachahmungstäter“ handeln. Die Nacht zu Mittwoch war die zweite Nacht seit Beginn der Serie von Autobrandstiftungen vor rund zwei Wochen, in der kein Fahrzeug angezündet worden war. Auch weiterhin sind bis zu 650 Beamte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. tabu

Razzia bei Hells-Angels-Mitglied wegen Waffenhandels

Die Polizei hat am Dienstag fünf Geschäftsräume und die Wohnung eines Mitglieds der Rockergruppe Hells Angels wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz durchsucht. Die Beamten rückten unter anderem in die Zingster Straße nach Hohenschönhausen, in die Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg und zum Karl-Marx-Platz in Neukölln aus. Der 51-Jährige ist dringend tatverdächtig, scharfe Munition illegal erworben zu haben. Außerdem soll er versucht haben, diese wieder zu verkaufen. Beamte beschlagnahmten eine scharfe Pump-Gun. Der Mann wurde festgenommen.tabu

Auch Strafverteidiger kritisieren Buschkowskys Richterschelte

Die Berliner Strafverteidiger nehmen die Justiz vor der Richterschelte von Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky in Schutz. „Wir meinen, dass ein solcher Bürgermeister die Arbeit aller engagierten Bürger für Neukölln zunichte macht. Er meint, sich entgegen jeder historischen Erfahrung brachial in eine unabhängige Justiz einmischen zu können, und stellt den Rechtsstaat damit in Frage. Ein solches Verhalten ist nur zu verurteilen“, heißt es in einer Stellungnahme. Buschkowsky versteife sich in unsachlicher Manier auf seine Vorwürfe und behaupte eine Verschleierungstaktik der Justiz. Der SPD-Politiker hatte Richter am Amtsgericht Tiergarten als „Schwachmaten“ bezeichnet, weil sie seiner Auffassung nach gerechtfertigte Geldbußen des Bezirksamts nicht bestätigten. Tsp

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