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Kaum Störversuche beim Auftritt

Klaus Wowereits in Neukölln

Der Auftritt des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in der Neuköllner Karl-Marx-Straße, der am Mittwochnachmittag im Rahmen seiner „Kieztour“ stattfand, ist ohne nennenswerte Störungen abgelaufen. Unter den etwa 200 Personen, die der Auftritt des SPD-Politikers anlockte, waren nur kleinere Gruppen mit Transparenten („Die verdammten Mieten sind zu hoch“), auch gab es bei seiner Rede einige Zwischenrufe – die im Internet angekündigten massiven Störversuche aber blieben aus. Vorsichtshalber war die Polizei mit großem Aufgebot präsent, uniformiert wie auch in Zivil. Die Ankündigungen in der linken Szene im Vorfeld der „Kieztour“ durch Neukölln waren deutlich gewesen: Bislang sei Wowereits Wahlkampftour ungestört verlaufen, doch „dies könnte sich bei den folgenden Terminen ändern. Spätestens in Neukölln wird Protest nicht ausbleiben“, hieß es auf „Indymedia“, einem linken Internetportal. Auch auf anderen Webseiten hatte die linke Szene massiv dazu aufgerufen, Wowereit „die Tour zu vermiesen“. Die dadurch vorgewarnte Polizei sprach schon lange vor Wowereits Erscheinen gezielt Personen vor Ort an, die sie als mögliche Störer einschätzte – und wies darauf hin, dass Störversuche zu einer Anzeige führen könnten. Vielleicht auch deswegen blieb es auf der „Kieztour“ ruhig, die Wowereit gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) absolvierte und die ihn auch ins Kinderkünstlerzentrum in der Ganghoferstraße führte. In seiner Rede hob er unter anderem den Nutzen des neuen Flughafens Schönefeld für den Bezirk aus, der 40 000 Arbeitsplätze bringen werde. Auch zum Problem steigender Mieten äußerte sich Wowereit: „Wenn die Wirtschaftskraft Berlins steigt, wird man steigende Preise nicht aufhalten können.“ Dem Mangel an 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen in einigen Quartieren müsse man jedoch gegensteuern. Zudem sprach sich Wowereit dafür aus, 30 000 neue bezahlbare Wohnungen zu schaffen. tabu, spa

Stadtautobahn wieder gesperrt –

Behinderungen auch bei der S-Bahn

Autofahrer müssen sich ab Freitag, 21 Uhr, auf Stau auf der Stadtautobahn einstellen. Dann wird der Tunnel unter dem Innsbrucker Platz in beide Richtungen bis Montag, 5 Uhr, gesperrt. Grund sind Bauarbeiten. Besucher der Internationalen Funkausstellung, die am Freitag auf dem Messegelände beginnt, wird geraten, mit Bus, U-Bahn oder S-Bahn anzureisen. Behinderungen gibt es aber auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln: Zwischen Ostkreuz und Schönhauser Allee fährt von Freitag, 22 Uhr, bis Montag früh keine S-Bahn. Es werden Busse eingesetzt. Ebenfalls unterbrochen ist bis Montag der Regionalbahnverkehr zwischen Wannsee und Potsdam. AG

Verkehr auf Stadtbahn nach Vorfall am Bahnhof Bellevue gestört

Auf dem S-Bahnhof Bellevue kam es am Mittwoch gegen 21 Uhr zu einem Personenschaden, offenbar handelte es sich um eine Selbsttötung. Ein in den Bahnhof einfahrender Zug blieb wegen der Notbremsung halb außerhalb des Bahnhofs stehen, so dass es schwierig war, die Passagiere aus den Wagen zu befreien. Wegen der Sperrung der Stadtbahn in diesem Bereich kam es zu erheblichen Störungen im S-Bahnverkehr in Ost-West-Richtung. Näheres war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. das

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