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Körting: CDU rechnet bei der Polizei mit falschen Zahlen



In Berlin sind zurzeit 16 005 von insgesamt 16 160 Stellen im Polizeivollzugsdienst besetzt. In den vergangenen zehn Jahren seien „nicht mehr“ als 1500 Stellen im Vollzugsdienst entfallen, teilte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) am Donnerstag im Parlament mit. Im Jahr 2001 seien von 18 743 Stellen nur 17 488 voll besetzt gewesen. Körting wies die von Gewerkschaften und der CDU genannten Zahlen als „falsch“ zurück. CDU-Fraktions- und Parteichef Frank Henkel beziffert die Zahl der abgebauten Stellen auf 4140. Wegen der schwierigen Finanzlage habe Berlin „in großem Umfang“ Verwaltungsstellen und Personal beim Objektschutz gestrichen. Mit den Stellen des Polizeivollzugsdienstes habe der Stellenabbau „nichts zu tun“, sagte Körting. sib

Bundespolizei-Einsatz

kostet 250 000 Euro pro Woche

250 000 Euro pro Woche kostet der Einsatz der Bundespolizei zur Aufklärung der Brandanschläge auf Autos. Das teilte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) im Abgeordnetenhaus mit. Seit Anfang vergangener Woche unterstützen rund 360 Bundespolizisten nachts die 160 bis 180 Berliner Beamten. Die Kosten seien etwa so hoch wie beim Papstbesuch oder bei der Unterstützung durch Polizisten anderer Bundesländer am 1. Mai. dapd

Parteien werben

für alternative Flugrouten

Die Flugrouten vom künftigen Großflughafen BER in Schönefeld haben im Abgeordnetenhaus eine heftige Debatte ausgelöst – obwohl die Redner aller Fraktionen sich in den meisten Punkten eigentlich einig waren. So gab es parteiübergreifende Kritik an der im Juli bekannt gewordenen Planung von Starts über den Müggelsee. SPD und Linke legten einen Antrag vor, mit dem der Bund zur Prüfung von Alternativen aufgefordert wurde. „Das Abgeordnetenhaus erwartet von der Bundesregierung, ihren Einfluss geltend zu machen, um dem Begehren von Landesregierung, Landesparlament und der betroffenen Bevölkerung hinsichtlich der Alternativen zu den von der Flugsicherung vorgelegten Flugrouten nachzukommen“, hieß es in dem Antrag der Parlamentsmehrheit, der auch mit Stimmen aus der Opposition angenommen wurde. Zugleich betonte die Koalition die generelle Bedeutung des neuen Flughafens. Redner der Opposition warfen Rot-Rot vor, sich während der Planung der Flugrouten zu wenig für die Interessen der jetzt voraussichtlich vom Fluglärm besonders betroffenen Berliner eingesetzt zu haben. lvt

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