NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Junge durch Hundebiss im Gesicht schwer verletzt

Beeskow - Ein Hund hat einen 13-Jährigen schwer im Gesicht verletzt. Der Junge war mit seiner aus Heilbronn stammenden Familie in Briescht bei Tauche (Oder-Spree) zum Verwandtenbesuch und wollte sich am Freitag mit dem Hund der Gastgeber fotografieren lassen, wie die Polizei mitteilte. Angeblich habe der Kamerablitz das Tier erschreckt, woraufhin es zubiss. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Hundehalter entschied, das vierjährige Tier einschläfern zu lassen. Es handelt sich den Angaben zufolge um einen Sivas Kangal, einen 50 Kilogramm schweren Hüte- und Wachhund. dapd

Demonstration gegen Flughafen

in Schönefeld geplant

Schönefeld - Gegner des Flughafens haben für Sonnabend, 15 Uhr, erneut zu einer Demonstration aufgerufen. Die Veranstalter erwarten am Flughafen bis zu 5000 Teilnehmer. Organisatoren sind die Bündnisse „Berlin Brandenburg gegen die neuen Flugrouten“ sowie „Südost und Infobüro e.V. Lichtenrade“, denen über 20 Initiativen angehören. Sie fordern ein strenges Nachtflugverbot. Die Band Silly hat sich zum Konzert angesagt. dapd

Erneut Streit über Gutachten

in der Enquete-Kommission

Potsdam - Innerhalb der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Nachwendezeit in Brandenburg bahnt sich erneut Streit an. In einem Schreiben an die Kommissionsmitglieder vom Freitag empfiehlt der SPD-Abgeordnete Thomas Günther, das Gutachten über das DDR-Bild politischer Parteien zu überarbeiten. Statt einer analytischen Betrachtung handele es sich bei dem Gutachten des Wissenschaftlers Steffen Alisch um eine „Streitschrift“ mit subjektiven politischen Bewertungen, kritisierte Günther. Das Gutachten sei vom Politologen Klaus Schroeder, der als Sachverständiger für die CDU in der Kommission sitzt, in Auftrag gegeben worden. Dieser forderte umgehend den Rückzug Günthers. dapd

Polizeipräsident verbietet Neonazi-Aufmarsch in Frankfurt

Potsdam - Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring hat eine Neonazi-Aktion in Frankfurt (Oder) verboten. Die Gesamtumstände hätten darauf schließen lassen, dass es sich bei der für den 24. September angemeldeten Versammlung um ein Treffen des internationalen Neonazi- Netzwerks „Blood and Honour“ handeln sollte, teilte Feuring am Freitag mit. Straftatbestände wie Volksverhetzungen seien zu erwarten gewesen. Der deutsche Ableger der Organisation „Blood and Honour“ („Blut und Ehre“) ist seit 2000 verboten. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar