NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

NPD-Kundgebung am Alexanderplatz

statt in Schöneweide

Die NPD wird am heutigen Sonntag ihre Abschlusskundgebung nicht in Schöneweide abhalten, sondern am Alexanderplatz. Ursprünglich hatte es geheißen, die Partei werde sich in dem Treptow-Köpenicker Ortsteil versammeln. Gegen den Auftritt prominenter NPD-Vertreter sowie der rechtsextremistischen Band „Sleipnir“ und einem Szene-Sänger wollen linke und linksextreme Gruppen protestieren. Als Redner am Alex kündigt die NPD ihren Bundesvorsitzenden Udo Voigt an sowie Udo Pastörs, der gerade als Spitzenkandidat wieder in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern eingezogen ist. Ha

Die Piraten kommen

zum Tagesspiegel

In den jüngsten Umfragen hat die Piratenpartei die Berliner FDP überflügelt und stieg über die Fünf-Prozent-Hürde. Viele fragen sich jetzt: Wer sind diese Piraten eigentlich? Was macht ihren Reiz aus? Zumal ihre Forderungen oft als realitätsfern verspottet werden – etwa die nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Den Fragen der Tagesspiegel-Leser stellt sich am Sonntagabend der Spitzenkandidat Andreas Baum. Die Veranstaltung findet am heutigen Sonntag, 20 Uhr, im Tagesspiegel-Haus, Askanischer Platz 3, statt. Der Eintritt ist frei. Tsp

Grüne sind bei der Kinderwahl

die
Gewinner

Ginge es nach den Berliner Kindern und Jugendlichen, würden die Grünen die Wahl zum Abgeordnetenhaus gewinnen. Bei dem Jugendwahlprojekt U18 am Freitag erreichten die Grünen 23,6 Prozent, die SPD kam auf 21,4 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt die CDU mit 11,5 Prozent. Ins Parlament der Kinder würden auch die Piraten und die Tierschutzpartei mit jeweils neun Prozent einziehen, noch vor den Linken mit sieben Prozent. 249 Wahllokale in Schulen und Jugendeinrichtungen standen zur Verfügung. Insgesamt 25 860 Minderjährige gaben ihre Stimme ab, bei der letzten U18-Wahl 2006 waren es halb so viele. Damals gewann die SPD vor den Grünen und der CDU. Das Projekt soll frühzeitig Politikinteresse wecken. lir

Mutmaßlicher U-Bahn-Schläger

kann katholische Schule besuchen

Der U-Bahn-Schläger Torben P. kann nach Abschluss des Prozesses ein katholisches Gymnasium im Erzbistum Berlin besuchen. Nach Angaben des Erzbistums käme die katholische Schule Liebfrauen in Charlottenburg in Betracht. Mit dem Angebot entspreche das Erzbistum einer Bitte von Torben P. und wolle ihm eine Perspektive geben. Torben P. ist angeklagt, im April auf einem U-Bahnsteig einen Fahrgast mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzt zu haben. Ein Gerichtsurteil wird für den 19. September erwartet. An seine bisherige Schule kann er nach Protesten von Eltern und Lehrern nicht mehr zurückkehren. KNA

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