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Fußgängerin getötet: Autofahrerin

stellt sich erst nach Stunden

Berlin - Erneut hat eine Autofahrerin offenbar eine rote Ampel missachtet und Montag früh in Wilmersdorf eine Fußgängerin so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus starb. Die Fahrerin, eine 32-jährige Frau, flüchtete zunächst; sie stellte sich aber am Montagnachmittag auf einem Polizeiabschnitt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der weiße Fiat Panda der Frau gegen 6.15 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Ku’damm kommend durch die Paulsborner Straße. An der Kreuzung Westfälische Straße soll sie die rote Ampel missachtet haben. Etwa 20 Meter hinter der Kreuzung erfasste das Fahrzeug eine 50-jährige Fußgängerin, die mit ihrem Hund die Straße überqueren wollte. Die Frau ist laut Angaben der Polizei die 36. Verkehrstote in diesem Jahr. Der Hund der Frau starb an der Unfallstelle. tabu

Gesundheitsministerin warnt

vor Alkoholismus in Brandenburg

Potsdam - Hunderttausende Brandenburger haben ein Alkoholproblem. Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt es in Brandenburg etwa 54 000 alkoholabhängige Menschen und etwa 300 000 Menschen mit riskantem Alkoholkonsum, wie Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) am Montag in Potsdam sagte. Bestätigt wird der riskante Alkoholkonsum vieler Menschen durch eine von Tack vorgestellte Studie. An der Studie hatten zwölf Hausärzte 1370 Patienten nach ihrem Trinkverhalten befragt: Bei 53 Prozent der Teilnehmer wurde der Alkoholkonsum als riskant, missbräuchlich oder süchtig eingestuft. Tack bezeichnete das Ergebnis als erschreckend. Die Ministerin kündigte an, verstärkt auf Früherkennung und Prävention zu setzen. dapd

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