NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mehrheit gegen schulfrei

am Tag der Papst-Messe



Bei unserem Pro & Contra vom Montag haben sich 77,9 Prozent der Teilnehmer dagegen ausgesprochen, dass alle Berliner Schüler zum Papst-Besuch vom Unterricht befreit werden. Lediglich 22,1 Prozent der Anrufer sprachen sich dafür aus, an diesem Tag grundsätzlich schulfrei zu geben. Wie berichtet, werden an jenem Tag 8000 Kinder und Jugendliche nicht zum Unterricht gehen müssen – allerdings nur von katholischen Schulen aus Berlin und Brandenburg. Der Papst feiert am Donnerstagabend mit rund 70 000 Gläubigen die erste Messe im Rahmen seines Deutschlandbesuchs. Seit Dienstag befindet sich das „Papamobil“ in Berlin; es steht beim Bundeskriminalamt. Benedikt XVI. dreht mit dem weißen Spezialfahrzeug, das rund drei Tonnen wiegt, am Donnerstagabend eine Runde durch das Olympiastadion. (Weiteres Seite 11) KNA

Polizei fasst Bande von Bankautomaten-Betrügern

Eine so genannte Skimming-Bande ist der Polizei ins Netz gegangen. Vier Männer wurden bereits am Donnerstag festgenommen und kamen in Untersuchungshaft. Aus ermittlungstaktischen Gründen gab die Polizei die Verhaftungen erst jetzt bekannt. Schon seit Juni ermittelten die Sicherheitsbehörden gemeinsam mit bulgarischen Kollegen wegen Manipulationen an Geldautomaten durch aufgesetzte Kartenleser und Tastaturenfelder sowie mit Minikameras präparierten Blenden. Aus Bulgarien kam der Hinweis, dass die Männer inzwischen in Berlin aktiv sind. Zwei der Täter konnten die Fahnder auf frischer Tat ertappen, als sie sich Bankautomaten manipulierten. Die Männer im Alter von 35, 36 und 38 Jahren sollen die Bankdaten hochprofessionell ausgespäht und dann zum Kopf der Gruppe nach Kanada gesendet haben. Dort wurden dann hohe Geldbeträge von den ahnungslosen Bankkunden abgebucht. Als der Bandenchef jetzt nach Berlin kam, schlugen die Ermittler zu. Bei der Durchsuchung von mehreren angemieteten Hotelzimmern stellte die Polizei umfangreiches „Skimming-Equipment“ sicher. Betrügereien an Bankautomaten sind seit Jahren ein immer größer werdendes Problem in Berlin. Mehrfach hatte das Betrugsdezernat vor manipulierten Geldautomaten gewarnt. jra

NPD sitzt nicht in Reinickendorfs

Bezirksverordnetenversammlung

In der neugewählten Bezirksverordnetenversammlung von Reinickendorf sitzen keine Vertreter der rechtsextremen NPD. Auf einer Grafik in unserer gestrigen Ausgabe war irrtümlicherweise dargestellt, dass die Partei mit zwei Verordneten in das Gremium einziehe. Tatsächlich kam die NPD nur auf einen Stimmenanteil von 1,9 Prozent. Um in die BVV einzuziehen, muss eine Partei aber mindestens 3 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen erreichen. Tsp

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben