NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gerichtsvollzieherin

auf der Anklagebank

Eine Gerichtsvollzieherin muss sich seit Dienstag wegen Untreue und Betrug vor einem Amtsgericht verantworten. Die 46-jährige Beamtin soll gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten bei Zwangsräumungen in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Ihr angeblicher Partner steht wegen Beihilfe mit vor Gericht. Insgesamt soll bei 25 Fällen zwischen 2004 und 2008 ein Schaden von insgesamt rund 16 000 Euro entstanden sein. Ermittlungen zufolge hatte die Beamtin bei der Räumung von Wohnungen nicht direkt eine Spedition beauftragt, sondern ihren Freund als Vermittler eingeschaltet. Dieser habe dann deutlich überhöhte Rechnungen für den Transport bei der Frau eingereicht. Der Mann habe „ohne erkennbare Gegenleistung bis zu hundert Prozent aufgeschlagen“, sagte ein Kriminalbeamter. Die beiden Angeklagten verweigerten die Aussage. Der Prozess wird am 18. Oktober fortgesetzt. K.G.

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