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SPD-Sozialstadtrat geht zur Diakonie



Der bisherige Spandauer Sozialstadtrat Martin Matz (SPD) wechselt in die Diakonie. Der 46-jährige Politiker war von 1996 bis 1998 Landesvorsitzender der FDP und gehörte bis 2003 ihrem Bundesvorstand an. 2004 wechselte er in die SPD, seit 2006 war er Sozialstadtrat in Spandau. Ab dem 1. Dezember werde Matz als Vorstandsmitglied des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) für die Bereiche Eingliederungshilfe, Altenhilfe und Pflege, Gesundheitswesen und Arbeitsrecht verantwortlich sein, teilte das DWBO am Dienstag mit. Mit 52 000 Mitarbeitern in mehr als 1400 Mitgliedseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen ist das DWBO einer der größten freien Träger der Region. In den vergangenen Wochen protestierte die Diakonie teilweise sehr scharf gegen Zuschusskürzungen für Sozialeinrichtungen in mehreren Stadtbezirken. Spandau gehörte allerdings bislang nicht dazu. bel

Verdienstkreuze für Berliner

Bundespräsident Christian Wulff hat zum 60. Mal das Bundesverdienstkreuz verliehen – unter den Geehrten waren zwei Berliner und drei Brandenburger. Ausgezeichnet wurde der Wissenschaftler und Unternehmer Norbert Langhoff, der als Berater den Standort Technologiepark Adlershof aufgebaut habe. Geehrt wurde auch der Schauspieler, Schriftsteller und Dramaturg Hanns Zischler („Im Lauf der Zeit“). Aus Brandenburg erhielten neben dem Potsdamer Klimaexperten Hans Joachim Schellnhuber auch Bärbel und Heinz Litzbarski das Bundesverdienstkreuz: Die Eheleute aus der Nähe von Rathenow – beide von Beruf Biologen – widmen sich seit 30 Jahren dem Vogelschutz. Sie haben für das Schutzgebiet Havelländisches Luch gekämpft, das inmitten der ICE-Schnellstrecke Berlin-Hannover liegt und eines der letzten Rückzugsgebiete der Großtrappen in Deutschland ist. Tsp

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