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Hotel-Hausverbot: NPD-Chef Voigt zieht vor den Bundesgerichtshof



Bad Saarow - Wegen des Hausverbots in einem Hotel in Bad Saarow zieht NPD-Chef Udo Voigt vor den Bundesgerichtshof (BGH). Dort steht am kommenden Freitag die Revisionsverhandlung gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Brandenburg an. Voigt hatte Ende 2009 vier Tage im Hotel Esplanade verbringen wollen. Das Hotel erteilte ihm wegen seiner politischen Überzeugung aber Hausverbot. Das OLG wies Voigts Klage ab. Es sei davon auszugehen, dass sich andere Gäste durch dessen Anwesenheit provoziert fühlen, hieß es zur Begründung. Hotelchef Heinz Baumeister war für seine Entscheidung, Voigt ein Hausverbot auszusprechen, im vergangenen November von der Berliner Jüdischen Gemeinde mit einem Preis geehrt worden. dapd

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