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Gefangener in der JVA Tegel

tot aufgefunden

Am Sonnabend ist ein Gefangener in der JVA Tegel tot aufgefunden worden. Der 47-jährige  Bulgare starb vermutlich eines natürlichen Todes, die Leiche wird nach Angaben der Justiz obduziert. Die Verwaltung bestätigte Angaben von Mitgefangenen, dass Kiril P. am Freitagabend beim Gefängnisarzt gewesen sei, allerdings nur wegen eines „Schnupfens“. Dagegen habe er ein Schmerzmittel bekommen. Gefangene berichteten dagegen, dass P. über Schmerzen im Arm geklagt habe, was auf einen drohenden Herzinfarkt deuten konnte. Kiril P. war 1993 zu siebeneinhalb Jahren wegen erpresserischen Menschenraubes verurteilt worden. Nach zwei Dritteln der Haft war er Ende der 90er Jahre abgeschoben worden. 2010 wurde er an der Grenze festgenommen, da ihm die Rückkehr untersagt war. Den Rest der Haft sollte er nun in Tegel absitzen. Ha

Prozess wegen versuchten Mordes

hat begonnen

Der Angriff geschah aus heiterem Himmel: Der 57-jährige Thomas K. nahm ein Frühstücksmesser vom Tisch und stach auf seine Bekannte ein. „Es gab keinen Grund, ich kann das bis heute nicht begreifen“, sagte der arbeitslose Kellner im Prozess wegen Mordversuchs. Er hatte die 47-jährige in ihrer Wohnung durch Stiche in Brust und Hals schwer verletzt. Der Angeklagte und das Opfer kennen sich seit Jahren. Er war einst Stammgast in ihrem Lokal. Warum er am Vormittag des 19. April zu ihr kam, kann sich K. nicht erklären. Die Exwirtin dachte, dass er „etwas angestellt“ hatte und einfach darüber reden wollte. Der Prozess wird am 26. Oktober fortgesetzt. K.G.

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