NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Betrunkene schiebt ihr Baby

durch die Nacht

Eine offensichtlich betrunkene Mutter hat in der Nacht zu Dienstag ihr Baby durch Prenzlauer Berg geschoben. Zeugen war gegen 23.50 Uhr an der Kreuzung Greifswalder Straße Ecke Storkower Straße eine Frau aufgefallen, die schwankend ihren Kinderwagen schob. Die alarmierten Polizisten stellten die 27-Jährige an der Lilli-Hennoch-Straße zur Rede. Laut Polizei lallte die Mutter des sechs Monate alten Babys, als sie angab, sie habe lediglich zwei Bier getrunken. Das Pusten ins Röhrchen ergab einen Alkoholwert von 2,33 Promille. Die Beamten brachten die Frau zum leiblichen Vater des Babys, der sich um den Säugling kümmerte. tabu

Linke Szene protestiert gegen

„Polizeigewalt und Verdrängung“ 

Am Kottbusser Tor soll am Mittwoch ab 17 Uhr gegen angebliche „Willkür“ der Polizei protestiert werden. Erwartet werden 140 Teilnehmer. Das „Bündnis gegen steigende Mieten, Verdrängung und Polizeigewalt am Kottbusser Tor und überall“ wirft der Polizei „rassistische und diskriminierende Kontrollen“ von Armen und Obdachlosen vor. Ha

Toter in Wilmersdorf
entdeckt

die Mordkommission ermittelt

Nach dem Fund eines Toten in Wilmersdorf hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Zur Ermittlung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Nachbarn hatten die Leiche des Mannes in einer Wohnung in der Berliner Straße entdeckt. Zunächst war nicht klar, ob es sich bei dem Toten um den Wohnungsinhaber handelte. dapd

Schlägerei in Disko „Maxxim“:

Vier Männer festgenommen

In der Diskothek „Maxxim“ in Charlottenburg hat es in der Nacht zu Dienstag eine Schlägerei gegeben. Zunächst prügelten sich 15 Besucher gegen vier Uhr früh in der Disko in der Joachimstaler Straße. Als laut Polizei vier Sicherheitskräfte dazwischengingen, wurden diese mit Flaschen angegriffen. Ein 38-jähriger Mitarbeiter ging zu Boden – vier Tatverdächtige traten auf ihn ein. Der Mann setzte sich mit Pfefferspray zur Wehr, er und seine drei Kollegen im Alter von 29, 30 und 35 Jahren wurden von den Angreifern leicht verletzt. Die vier Schläger flüchteten, wurden aber später von Polizisten festgenommen. tabu

Jugendhilfeträger wollen

ihre Bücher offenlegen

Als Reaktion auf die Affäre um das Finanzgebaren der Treberhilfe verpflichten sich die Liga-Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zu einer transparenten Geschäftsführung im Bereich der Jugendhilfe. Eine entsprechende Vereinbarung soll am Donnerstag in der Senatsverwaltung für Jugend unterzeichnet werden, wie die Behörde mitteilte. Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass Verträge mit den Trägern künftig nicht mehr unbefristet abgeschlossen werden. Die Liga-Verbände fordern von ihren Mitgliedern, dass sie offenlegen, woher ihre Mittel kommen, wofür sie verwendet werden und wie ihre Personalstruktur aussieht. sve

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