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Rosen zum Gedenken. Wortloses Erinnern an die Opfer der Neonazis. Foto: dapd/Berry
Rosen zum Gedenken. Wortloses Erinnern an die Opfer der Neonazis. Foto: dapd/BerryFoto: dapd

Autofahrer mit 2,7 Promille

auf Stadtautobahn gestoppt

Ein volltrunkener Mann ist in Schlangenlinien über die Stadtautobahn gefahren. Ein Autofahrer hatte am Freitagabend die Polizei alarmiert, als er auf der A 100 in Fahrtrichtung Süd das auffällige Auto bemerkte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als die Polizisten den Pkw kurz vor der Ausfahrt Innsbrucker Platz stoppten, schlug ihnen aus dem Auto ein intensiver Alkoholgeruch entgegen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 51-Jährigen ergab einen Wert von 2,7 Promille. Die Beamten brachten ihn zu einer Gefangenensammelstelle, wo ihm Blut abgenommen wurde. dapd

Silentmob: Schweigeminuten für die Opfer der Neonazis

Hunderte Menschen haben am Samstagmittag in elf deutschen Städten der Opfer rechtsextremer Gewalt gedacht. Unter dem Motto „Schweigen gegen das Schweigen“ kamen sie in Berlin am Brandenburger Tor zusammen, wo sie zum Gedenken an die zehn Opfer der Neonazi-Zelle Rosen niederlegten. Die Teilnehmer hatten sich zuvor über die Internet-Plattform Facebook zum sogenannten „Silentmob“ verabredet. Zu den mehreren Hundert Teilnehmern der Berliner Gedenkveranstaltung gehörten auch Politiker, Schriftsteller und Verbandsvertreter wie Cicek Bacik, Vorstandssprecherin des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg (TBB). Sie rief die Gesellschaft zu Solidarität im Kampf gegen Rassismus auf. Bestürzt zeigte sich Bacik darüber, dass die Terrorgruppe NSU so lange unentdeckt blieb. In München verharrten rund 200 Menschen zur vereinbarten Zeit und hielten Rosen in die Luft. Ähnlich viele Teilnehmer kamen in Köln, Essen, Bielefeld und Düsseldorf zusammen.

Die weißen Rosen sollten zudem an die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ im Nationalsozialismus und die roten Rosen an die Opfer des rechtsextremistischen Massakers im norwegischen Utoya erinnern, wie der Berliner Verein „Typisch Deutsch“ im Internet erklärte. dpa

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