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Thyssen-Krupp baut

Repräsentanz am Schlossplatz

Das Hamburger Architekturbüro Schweger und Partner hat den Wettbewerb für den Bau der geplanten Hauptstadtrepräsentanz des Industriekonzerns Thyssen-Krupp am Schlossplatz in Mitte gewonnen. 258 Architekten hatten sich um die Planungsaufgabe zwischen Staatsratsgebäude und dem künftigen Humboldt-Forum beworben. Der Jury gehörten neben anderen Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und der frühere Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe, an. Wie die künftige Repräsentanz aussehen soll, will der Konzern erst im Januar erläutern. Ob der Plan noch überarbeitet werden muss, war nicht zu erfahren. Dem Vernehmen nach wird die künftige Krupp-Repräsentanz einen Teil des Staatsratsgebäudes verdecken, so dass dieses in die zweite Reihe hinter dem Neubau rückt. Schweger und Partner haben das futuristische BMW-Hochhaus in München errichtet und in Berlin Mitte hinter der Neuen Wache das Collegium Hungaricum, einen weiß verputzten Betonbau. ball

Pro & Contra: Mehr Hunde

sollen künftig an die Leine

Mit großer Mehrheit haben sich die Tagesspiegel-Leser, die an unserer Pro & Contra-Umfrage am Montag teilnahmen, für eine Verschärfung der Leinenpflicht ausgesprochen. 78,1 Prozent der Anrufer unterstützten das Vorhaben, nur noch solche Hunde laufen zu lassen, deren Halter mit ihnen zusammen eine Hundeschule besucht und einen „Hundeführerschein“ erworben haben. 21,9 Prozent der Anrufer sprachen sich dagegen aus. Wie berichtet, will die rot-schwarze Koalition die Zahl der Bissvorfälle verringern, indem sie die Hundehalter mehr in die Verantwortung für ihre Umwelt und ihr Tier nimmt. Hamburg geht einen ähnlichen Weg. Dort dürfen nur noch Hunde frei laufen, deren Besitzer bei einer Prüfung nachweisen, dass sie ihr Tier artgerecht auch unangeleint unter Kontrolle halten können. cs

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