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Staatsanwalt will 189 000 Euro

von Nadja Auermann



Im Prozess gegen das frühere Topmodel Nadja Auermann hat der Staatsanwalt auf eine Geldstrafe von 189 000 Euro plädiert. Aus Sicht der Anklage hatte die 40-Jährige von 1999 bis 2002 ihren Lebensmittelpunkt nicht in Monaco, sondern in einer Villa in Köpenick. Sie habe ihren dortigen Wohnsitz verschleiert und dem Fiskus rund 271 000 Euro vorenthalten. Das Urteil soll Dienstag fallen. Auermann bestreitet alles. Sie sei mit 19 ins Ausland gegangen und habe das Haus 1998 als Anlageobjekt erworben. Erst seit Juli 2002 lebe sie wieder in Deutschland. Angesichts der langen Ermittlungen sagte ihr Verteidiger: „Man hat sie verfolgt, als hätte sie jemanden umgebracht.“ Er forderte Freispruch. K.G.

Abgeordnetenhaus debattiert Pläne zu Anti-Plagiats-Software an Schulen

Auf Antrag der Piratenfraktion wurden am Donnerstag die Pläne der Kultusministerkonferenz für eine Software diskutiert, die Plagiate auf Schulcomputern aufspüren und die Rechte von Verlagen schützen soll. Pirat Christopher Lauer sprach von einem „Generalverdacht“ gegenüber Schulen. Der Antrag von Piraten, Grünen und Linken, den entsprechenden Vertrag auszusetzen und zu prüfen, wurde in die Ausschüsse verwiesen. Vertreter von SPD und CDU hatten argumentiert, ein Vertrag könne nicht einfach einseitig ausgesetzt werden. Die Software existiere zudem noch nicht einmal, die Debatte sei also verfrüht. kch

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