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Mann steigt auf Stadtautobahn aus

und wird totgefahren



Vermutlich wegen einer Panne ist ein 31-jähriger Pole in der Nacht zum Freitag auf der dreispurigen Stadtautobahn in den Tod gelaufen. Laut Polizei hatte der Mann gegen 22.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wexstraße und Detmolder Straße in Wilmersdorf seinen Mazda auf dem mittleren Fahrstreifen gestoppt und die Warnblinker eingeschaltet. Dann stieg er aus, lief um das Auto herum und versuchte offenbar, den Straßenrand zu erreichen. Dabei schätzte er möglicherweise die Entfernung eines herannahenden Mercedes falsch ein. Der Daimler eines 72-Jährigen erfasste den Mann. Der 31-Jährige wurde nach dem Aufprall 20 Meter durch die Luft geschleudert. Er starb am Unfallort. cs

Bahnen und Busse

sind unpünktlicher geworden

Die S-Bahn ist im November unpünktlicher gefahren als in den Vormonaten. Nach der jetzt veröffentlichten Pünktlichkeitsstatistik des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) erreichten die Züge bei 92,9 Prozent der Fahrten ihr Ziel in der vorgesehenen Zeit. Den Bestwert hatte die S-Bahn im Februar mit 97,2 Prozent erzielt. Im Regionalverkehr sank die Pünktlichkeitsquote mit 82,8 Prozent auf den bisher niedrigsten Wert in diesem Jahr. Durch kleine Änderungen am Fahrplan, wodurch sich die Fahrzeiten geringfügig verlängern, will die Bahn vom 2. Januar an zumindest auf den Linien RE 2 (Cottbus–Wismar), RB 14 (Schönefeld–Nauen) und RB 21 (Griebnitzsee–Wustermark/Berlin) pünktlicher werden. Auch bei den Bussen der BVG hat sich die Pünktlichkeitsquote im dritten Quartal verschlechtert: 84,6 Prozent waren im Plan, ein Jahr zuvor lag der Wert bei 85,2 Prozent. Die Straßenbahn verbesserte ihre Quote von 90,7 Prozent auf 91,2 Prozent und die U-Bahn lag stabil bei 98 Prozent. kt

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