NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

RBB-Reporter auf Charlottenburger

S-Bahnhof überfallen



Zwei Unbekannte haben am Mittwoch den Fernsehreporter Arndt Breitfeld auf dem S-Bahnhof Messe-Nord/ICC überfallen und beraubt. Das bestätigte am Freitag der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), bei dem Breitfeld für die „Abendschau“ tätig ist. Laut Polizei erlitt der 33-Jährige einen Handgelenksbruch. Ein Unbekannter hatte Breitfeld gegen 15.50 Uhr von hinten gegen den Kopf geschlagen und ihm das Handy entrissen. Danach flüchtete der Angreifer in Richtung Bahnsteig. Der Journalist rannte hinterher, wurde an der Treppe zum Bahnsteig aber von einem zweiten Mann an der Verfolgung gehindert und beim Gerangel mit diesem die Treppe hinabgestoßen. dapd/Ha



Wowereit lobt Berlin als innovative und weltoffene Metropole

Steigende Einwohnerzahlen, große Touristenströme und ein neuer Flughafen: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sieht Berlin trotz aller Probleme auf einem guten Weg. „Berlin ist eine attraktive Stadt, die eine Menge zu bieten hat: eine weltoffene und lebendige Atmosphäre, ein spannendes kulturelles Angebot, exzellente Universitäten, innovative Unternehmen.“ Wirtschaftlichen Aufschwung verspricht sich Wowereit vor allem durch die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens. Als „Kehrseite“ nannte er die steigenden Mieten. Der Senat werde aber 2012 „alles tun“, um preiswerten Wohnraum sicherzustellen. dapd

Räuber zeigt Mitleid

mit mittellosen Studenten

Ein Räuber hat zweimal Mitleid mit seinen Opfern gezeigt. Bei seinem ersten Überfall bedrohte er am Donnerstag in einer Bank an der Frankfurter Allee einen 26-Jährigen mit einer Waffe. Als das Opfer erklärte, er sei ein mittelloser Student, verschwand der Täter. Wenig später tauchte er in einer anderen Bank an der Karl-Marx-Allee auf und zwang dort einen 21-Jährigen, eine größere Summe abzuheben. Weil der junge Mann noch ausgehen wollte, bat er den Räuber, die Summe zu teilen. Mit Erfolg. dapd



Räuber fesseln Paketzusteller

und fahren ihn durch die Stadt

Zwei Maskierte haben am Donnerstag einen Paketzusteller überfallen und im Laderaum seines Transporters gefesselt. Danach fuhren sie ihn eine Stunde lang durch die Stadt, bevor sie den Wagen am Lützowufer in Tiergarten parkten und unerkannt flüchteten. Die Pakete im Frachtraum hatten sie zuvor an der Ruhlebener Straße in Spandau, wo der Überfall begann, in ein anderes Auto umgeladen. Das fuhren vermutlich Komplizen fort. Die Täter hatten den Fahrer an der Ruhlebener Straße beim Ausladen überrascht. Dieser befreite sich später selbst.cs

Fahrer begeht Unfallflucht

und springt in Landwehrkanal

Um der Polizei zu entkommen, ist ein flüchtiger Fahrer am Freitagnachmittag nach einem Unfall in Neukölln in den Landwehrkanal gesprungen. Polizisten zogen den 32-Jährigen aus dem Wasser. Er hatte mit seinem Pkw auf der Wildenbruchstraße das Heck eines BVG-Busses gerammt und war dann auf der Gegenspur mit einem Honda kollidiert. Beide Pkw-Fahrer wurden verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete zu Fuß zum Landwehrkanal. Laut Polizei besaß er keine Fahrerlaubnis. cs

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