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Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft nach Babymord

Potsdam - Im Prozess um ein getötetes Baby in Jüterbog hat die Staatsanwaltschaft für die Eltern eine lebenslange Freiheitsstrafe beantragt. Staatsanwalt Peter Petersen sprach in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Potsdam von einer „gemeinsamen Tötungsabsicht“ der 38 Jahre alten Mutter und des 35 Jahre alten Vaters. Die damaligen Lebenspartner hätten im Juni 2009 aus „niedrigen Mordmotiven“ das Baby unmittelbar nach dessen Geburt getötet, sagte Petersen. Die Verteidiger beantragten jeweils Freispruch für ihre Mandanten. Beide Angeklagten hatten sich gegenseitig bezichtigt, das Kind getötet zu haben. dapd

Touristin vergewaltigt:

19-Jähriger vor Gericht

Berlin - Der 19-Jährige bot einer 17-jährigen Touristin seine Hilfe an, wenig später wurde er zum Sexualtäter: Fatih Y. legte am Donnerstag im Prozess um Vergewaltigung überraschend ein Geständnis ab. Er habe die angetrunkene Norwegerin, die sich verfahren hatte, in eine Parkanlage in Moabit geführt und zum Sex gezwungen, sagte er. Nach seiner Festnahme hatte der Reinickendorfer stets behauptet, das Mädchen habe „freiwillig mitgemacht“. Der Angeklagte kam in der Nacht zum 26. Juli 2011 aus einer Charlottenburger Diskothek. Mit einem Freund hatte der nach dem Abbruch eines Fachabiturs arbeitslose Y. Wodka und Champagner getrunken. In der U-Bahn trafen sie die Touristin und stiegen in Tiergarten mit ihr aus. Nachdem sich sein Freund verabschiedet hatte, wollte Y. die Norwegerin küssen. „Sie zog sich aber zurück.“ Er zwang sie zum Oralverkehr, zerrte sie dann zu einem Zaun, wo er sie vergewaltigte. Der Prozess wird Dienstag fortgesetzt. K.G.

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