NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

20-Jähriger bedroht

Autofahrer mit Zwille



Berlin - Ein 20-Jähriger hat in Reinickendorf Autofahrer mit einer gespannten Steinschleuder bedroht. Ein 26-Jähriger war am Freitag auf der Straße Am Schäfersee unterwegs, als der junge Mann plötzlich auf die Fahrbahn sprang und mit der Zwille auf das Auto zielte, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Die Insassen duckten sich, doch es passierte nichts. Der Täter steckte seine Waffe wieder ein und verschwand im angrenzenden Schäferseepark. Eine Zivilstreife machte sich dort auf die Suche nach dem Mann. Diese gestaltete sich als einfach, da der Gesuchte vor dem Auto der Polizisten das gleiche Spiel zelebrierte wie zuvor. Die Beamten nahmen den überraschten Mann fest. Munition fanden sie keine. dapd

Rentnerin Handtasche entrissen –

engagierte Bürger jagen den Dieb

Berlin - Ein 22-Jähriger hat in Friedrichshain einer Rentnerin die Handtasche entrissen, konnte aber wenige Minuten später festgenommen werden. Nachdem der Täter die Tasche der 72-Jährigen am U-Bahnhof Frankfurter Tor entwendet hatte und flüchtete, rannten sogleich mehrere Passanten hinterher, andere alarmierten unterdessen die Polizei. Am Bersarinplatz wurde der 22-Jährige festgehalten und festgenommen – bei der Absuche des Laufweges konnte auch die Handtasche wieder gefunden und der Frau übergeben werden. Tsp



Demonstration gegen Tagebau

und Braunkohlekraftwerk

Schenkendöbern - Mit einem Sternmarsch wollen Bewohner dreier von Abbaggerung bedrohter Orte am Sonntag, 13 Uhr, gegen den geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord und den gleichfalls heftig umstrittenen Neubau eines Braunkohlekraftwerks protestieren. Die Einwohner der Gemeinden Atterwasch, Grabko und Kerkwitz forderten bereits von der Landesregierung eine Absage an neue Tagebaue und Umsiedlungen. Die Landesregierung hat sich kürzlich in ihrem Energiekonzept erneut für die Verstromung von märkischer Braunkohle ausgesprochen. dapd

Woidke will „Kontrolldruck“

in Grenzregion deutlich erhöhen

Frankfurt (Oder) - Mit dem Einsatz von drei Polizei-Hundertschaften will Innenminister Dietmar Woidke (SPD) den „Kontrolldruck“ in der Grenzregion deutlich erhöhen. Er gehe davon aus, dass dies angesichts der grenzüberschreitenden Kriminalität eine abschreckende Wirkung haben werde und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärke, sagte Woidke. Die Polizisten sollen zwei bis drei Monate im Grenzraum zu Polen eingesetzt werden. dapd

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