NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

U-Bahnlinie 2 bis Montag früh

wieder unterbrochen

Die U-Bahnlinie 2 ist bis Montag früh 3.30 Uhr zwischen den Stationen Märkisches Museum und Stadtmitte wegen Bauarbeiten unterbrochen. Als Ersatz fahren Busse, die aber nicht direkt an den Bahnhöfen Märkisches Museum und Hausvogteiplatz stoppen. Sie rollen zwischen Alexanderplatz und Stadtmitte, so dass es empfehlenswert ist, bereits auf diesen Stationen umzusteigen. Achtung am Abend: Auch auf der U 6 und U 7 gibt es Bauarbeiten ab etwa 22 Uhr. Von Freitag 22 Uhr bis Montag früh sind zudem die S-Bahnlinien S 3, S 5, S7 und S 75 zwischen Warschauer Straße und Lichtenberg beziehungsweise Rummelsburg wegen Bauarbeiten unterbrochen.  Näheres im Internet unter www.bvg.de und www.s-bahn-berlin.de. Das BVG-Telefon hat die Nummer 19 44 9, das der S-Bahn die 29 74 33 33. ling

Frau am helllichten Tag

auf U-Bahnhof angegriffen

Ein 26-Jähriger hat am Mittwoch eine Frau auf dem U-Bahnhof Rathaus Steglitz angegriffen. Er war gegen 12 Uhr an der Berliner Straße in Wilmersdorf in die U9 gestiegen und pöbelte dort laut Polizei mehrere Frauen an. Nachdem diese an der Endhaltestelle ausgestiegen waren, habe der Mann einer 44-Jährigen von hinten gegen den Kopf geschlagen. Dabei verlor die Frau ihre Brille und ihr Handy. Sie litt unter Schmerzen im Gesicht, musste jedoch nicht ärztlich behandelt werden. Alarmierte Polizisten konnten den Angreifer auf dem Bahnsteig stellen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt. das

Mit Böllern gebastelt: Jugendlicher

durch Explosion schwer verletzt

Ein 17-Jähriger ist am Dienstag durch einen selbst gebastelten Sprengkörper in Kreuzberg schwer verletzt worden. Er hatte offenbar mehrere Böller zusammengebastelt und angezündet, um sie aus dem Wohnungsfenster in der Gitschiner Straße zu werfen. Doch die Konstruktion explodierte noch in seiner Hand. Dabei wurde ihm ein Daumen abgerissen. tabu

Bandidos-Mitglied von Unbekannten

niedergestochen

Zu einer blutigen Auseinandersetzung ist es in der Nacht zu Mittwoch offenbar wieder im Rockermilieu gekommen: Ein 54-Jähriger, der nach eigenen Angaben zu den „Bandidos“ gehört, wurde durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Zeugen hatten beobachtet, dass gegen 2.10 Uhr drei Männer aus einem Auto in der Residenzstraße an der Grenze von Wedding zu Reinickendorf ausgestiegen waren und den Mann angriffen. Ob es sich bei den Tätern um Mitglieder der rivalisierenden Rocker der „Hells Angels“ handelt, ist nicht bekannt. tabu

Mutmaßlich rechtsextreme Frau schlägt Punk mit Bierflasche

Eine offenbar rechtsextreme Frau hat in der Nacht zu Mittwoch einen Punk mit einer Bierflasche am Kopf verletzt. Laut Polizei stritten sich die 21-Jährige und der 41-Jährige in einer Straßenbahn. Dabei habe die Frau mehrfach betont, zur rechten Szene zu gehören. Als beide gegen 2.30 Uhr in der Berliner Allee in Weißensee ausgestiegen waren, schlug die Frau dem Mann die Flasche auf den Kopf. Der Verletzte kam mit einer Kopfplatzwunde in eine Klinik. tabu

Streit um Gurke: Häftling zerschnitt Mitgefangenen das Gesicht

Weil ein Stück Gurke auf seinem Teller angeblich zu klein war, zerschlitzte Häftling Iskender K. einem Mitgefangenen das Gesicht. Die 20 Zentimeter lange Wunde musste genäht werden. Vor Gericht gab der 22-jährige K. jetzt die Körperverletzung zu. „Ich hatte mich nicht im Griff“, sagte der wegen Mordversuchs vorbestrafte Mann. Der Streit begann im Juni 2010. Ein 24-jähriger Häftling verteilte das Essen. K. fühlte sich benachteiligt und begann einen Streit. Wochen später kam es bei einem zufälligen Treffen erneut zum verbalen Schlagabtausch. Kurz darauf stand K. mit einer Klinge, die er aus einem Bleianspitzer genommen haben will, vor dem Kontrahenten. Als dieser zutrat, sei er wütend geworden, sagte der Angeklagte. 2009 war er er zu fünf Jahren Haft nach einer Messerattacke auf einen 17-Jährigen verurteilt. K.G.

Demo gegen rassistische Gewalt nach Übergriff in Prenzlauer Berg

Nach einem mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff auf einen 23-jährigen Marokkaner am U-Bahnhof Eberswalder Straße am vergangenen Sonntag haben Initiativen für Freitag zu einer Demonstration gegen rassistische Gewalt aufgerufen. Sie soll um 17.30 Uhr am Bahnhof Schönhauser Allee beginnen. epd

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