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Arbeitsgericht: Pharmafirma durfte

HIV-Infizierten entlassen



Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg hat die Kündigung eines HIV-positiven Angestellten eines Pharmakonzerns während der Probezeit für zulässig erklärt. Die Klage des mit der Medikamentenherstellung befassten Arbeitnehmers gegen die Kündigung sei abgewiesen worden, da die Firma allgemein festgelegt habe, dass Menschen mit Erkrankungen in diesem sensiblen Bereich nicht eingesetzt werden könnten, teilte das Gericht am Freitag mit (Akenzeichen 6Sa 2159/11). Dass das Unternehmen ihm gekündigt habe, nachdem die Erkrankung in der Probezeit bekannt wurde, sei daher nicht zu beanstanden. Das Gericht ließ Revision beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt zu. AFP

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