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Opposition fordert Erklärung

der Regierung zur Energiepolitik

Potsdam - Im Streit über die künftige Energiestrategie des Landes bekräftigt die Opposition Forderungen nach einer Regierungserklärung. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Grünen und FDP kritisierten am Sonntag in Potsdam, dass sich Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) „offenbar auch im Januar“ nicht erklären wolle. Die Vize-Regierungssprecherin Gerlinde Krahnert verwies darauf, dass Platzeck die Erklärung erst nach dem entsprechenden Beschluss des Kabinetts abgeben werde. „Das ist das normale Verfahren“, sagte sie. „Mit seinem Schweigen lässt Platzeck die Vermutung zu, dass er keinen Plan für die zukünftige Entwicklung Brandenburgs hat“, sagte hingegen CDU-Fraktionschefin Saskia Ludwig. Die Brandenburger und das Parlament würden auf eine Erklärung zu drängenden Zukunftsfragen seit 2009 warten. Platzeck wäre gut beraten, die Energiestrategie zu erläutern. dapd

Sechs Menschen bei Unfallserie

auf der A 24 verletzt

Neuruppin - Bei Verkehrsunfällen auf der A 24 Hamburg-Berlin sind sechs Menschen verletzt worden. Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer hatte am Samstag zwischen Herzsprung und Neuruppin beim Niesen das Lenkrad verrissen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto fuhr gegen die Mittelleitplanke, prallte zurück und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Der Mann und die 33-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Fahrer eines hinter dem Unfallwagen fahrenden Autos trat stark auf die Bremse, ein folgender Pkw fuhr auf den bremsenden Wagen auf. Dabei wurden drei Insassen des auffahrenden Wagens schwer verletzt. Die Beifahrerin in dem anderen Fahrzeug zog sich leichte Verletzungen zu. Der Schaden wird auf 41 000 Euro beziffert. dapd

Land prüft Namenszusätze

auf Ortsschildern

Potsdam - Brandenburger Kommunen können möglicherweise künftig Zusatznamen, beispielsweise Fontanestadt Neuruppin, auf ihre Ortsschilder setzen. Die Landesregierung prüfe derzeit, ob eine solche Regelung ins Landesrecht aufgenommen werden sollte, sagte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage. Bislang bestehe eine solche Möglichkeit nicht. dapd

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