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Ökumenepreis für Friedenszentrum der Mennoniten und „Chemin Neuf

Das Mennonitische Friedenszentrum in Lichterfelde und die ökumenische Gemeinschaft „Chemin Neuf“ haben am Sonnabend den diesjährigen Ökumenepreis des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg (ÖRBB) erhalten. Die Freikirche der Mennoniten bekam die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre „Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit in Neukölln“. Das Friedenszentrum organisiert dort unter anderem Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Breakdance-Angebote für Kinder, deren junge Teilnehmer auch gegenseitige Aufmerksamkeit lernen. Die katholische Gemeinschaft „Chemin Neuf“ wurde für ihr Engagement im ökumenischen Zentrum „Net for god“ an der Torstraße in Mitte geehrt. „Net for god“ ist ein 2000 gegründetes, weltweites Ökumene-Netzwerk.

Die Ratsvorsitzende, die evangelische Pröpstin Friederike von Kirchbach, überreichte die Preise während des Neujahrsempfangs des ÖRBB im katholischen Bernhard-Lichtenberg-Haus. Mit der jährliche verliehenen Auszeichnung würdigt der ÖRBB, zu dem insgesamt 30 evangelische, katholische und orthodoxe Kirchen gehören, Projekte, die sich „in besonderer Weise um die Einheit der Christen verdient gemacht haben.“ bel

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