NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Streik zur Flughafen-Eröffnung

nicht ausgeschlossen



Schönefeld - Zur Eröffnung des neuen Flughafens ist ein Streik beim Bodendienstleister Globe Ground möglich. Derzeit laufen noch die Tarifverhandlungen, die am heutigen Donnerstag und am 13. Februar fortgesetzt werden. Sollte es bis zur geplanten Eröffnung am 3. Juni keine Einigung geben, sei ein Streik auch an diesem Tag nicht ausgeschlossen, hieß es am Mittwoch bei Verdi. Forciert werde er nicht, es gebe aber viele Stimmen in der Tarifkommission, die sich dann für einen Streik einsetzen würden. Vorher ist zudem mit Warnstreiks zu rechnen, die nach Verdi-Angaben nicht mehr vorher angekündigt werden sollen. kt

Sechs Erwachsene und ein Baby

nach Feuer in Krankenhaus

Berlin - Nach einem Wohnungsbrand in der Nacht zu Mittwoch mussten sieben Menschen, darunter ein Baby, mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 2.20 Uhr hatten zwei Mieter in der Friedrichshainer Löwestraße bemerkt, dass es brannte. Sie weckten Nachbarn und riefen die Feuerwehr. Die Brandursache ist noch unklar.tabu

Serientäter und Komplize

nach Raub gefasst

Berlin - Nach einem Überfall auf einen 33-Jährigen in der U 7 an der Station Yorckstraße in Kreuzberg hat die Polizei am Dienstag zwei Männer festgenommen. Sie sollen beim Aussteigen von ihm Geld verlangt und als er sich weigerte, auf ihn eingeschlagen haben. Danach flüchteten sie mit seinem Handy. Der Verletzte rief von einem Kiosk aus die Polizei. Die Beamten nahmen aufgrund der Beschreibung einen 21-jährigen polizeibekannten Täter und dessen 17 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen fest. tabu

Toter in Mariendorfer Wohnung:

Ermittlungen dauern an

Berlin - Nach dem Fund der Leiche des 37-jährigen Bankangestellten aus Kreuzberg ist Haftbefehl gegen einen 43-jährigen erlassen worden. In dessen Mariendorfer Wohnung wurde der Tote unter grausigen Umständen entdeckt. Dem Mann wird Mord zur Befriedigung seines Geschlechtstriebs vorgeworfen. Der 43-Jährige befindet sich derzeit in einer Klinik, weil er am Montag versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Die Tötung des Kreuzbergers, mit dem er sich zu Sexspielen in seiner Wohnung verabredet haben soll, hat er gestanden. Wie ein Ermittler sagte, habe der Mariendorfer angegeben, in Panik geraten zu sein, als sein Gast beim Sexspiel starb. Daraufhin habe er die Leiche zerteilt, um sie besser verstecken zu können. tabu

Wachschutz an Schulen:

Neukölln legt Zwischenbericht vor

Berlin - Mit Ausnahme des drogensüchtigen Pärchens auf der Schultoilette des Albert-Schweitzer-Gymnasiums vor drei Wochen hat es bislang keine weiteren schweren Störfälle nach dem Abzug der Wachschützer von 16 Neuköllner Schulen gegeben. „Allerdings sind einige schulfremde Personen in den Schulen oder auf den Schulhöfen angetroffen worden“, sagte Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD). Einige Schulen wie das Ernst-Abbe- und Schweitzer-Gymnasium wünschen sich keinen Wachschutz zurück, sondern würden lieber einen Pförtner beschäftigen. Zudem brauchen sie Schließanlagen für den Nachmittags- und Abendbereich, wenn die Sportvereine die Schulen nutzen. sve

Mann will aus Frust

zum Brandstifter geworden sein

Berlin - Bei seiner fünften Zündelei ertappten ihn Zivilfahnder: René W. schlich nachts in Mietshäuser und legte Feuer. Drei Kinderwagen sowie Pappe und Papier hatte er im Juli 2011 in Wedding in Brand gesetzt. „Ich musste meinen Frust loswerden“, sagte W. am Mittwoch vor Gericht. Alles in seinem Leben sei schief gegangen – keine Arbeit, keine Familie. Der Brandstifter muss nun für vier Jahre in Haft. Die Richter ordneten seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. René W. wohnte in einem der Mehrfamilienhäuser, die zum Tatort wurden. Insgesamt sei ein Schaden von 8800 Euro entstanden.K.G.

Taxifahrer angegriffen:

Gefängnis für 26-Jährigen

Berlin - Während der Fahrt schlug der Räuber plötzlich zu: Nach einem Überfall auf einen 61-jährigen Taxifahrer ist der 26-jährige Täter zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Boris S. hatte am Mittwoch vor dem Landgericht die Vorwürfe zugegeben. „Ich hatte kein Geld“, sagte der Mann aus Steglitz. Er könne sich sein Verhalten nicht erklären. Alkohol und Drogen hätten sein Leben bestimmt. Der Taxifahrer war in der Nacht zum 16. Oktober in Steglitz unterwegs, als S. mit einem Hund einstieg. Vom Rücksitz aus versetzte er dem 61-Jährigen Schläge gegen den Kopf und verlangte Geld. Der Fahrer verlor die Gewalt über den Wagen und prallte gegen einen Baum. Mit Prellungen musste er ins Krankenhaus. Der Räuber rannte ohne Beute weg. Auf der Flucht aber verlor er den rechten Schuh. Polizisten entdeckten den Mann mit nur einem Schuh später in einem Hausflur und nahmen ihn fest. K.G.

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