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Wasserschaden weitet sich aus:

Staugefahr am Innsbrucker Platz



Wegen des Wassereinbruchs im Tunnel am Innsbrucker Platz bleibt auch heute noch je ein Fahrstreifen der A 100 pro Richtung gesperrt. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Ursache zu ermitteln, hieß es bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auf der gesamten Tunnellänge ist eine Bauwerksfuge undicht geworden. Unklar ist, ob es sich um Ermüdungserscheinungen handelt oder um eine Folge der Kälte. Durch die Fuge rieselt Wasser auf die Fahrbahn, wo es sofort gefriert.Bereits am Montag hatte deshalb die linke Fahrspur in Fahrtrichtung Nord gesperrt werden müssen. Gestern kam auch die rechte Spur in Richtung Süden dazu. Deshalb musste auch die Auffahrt Wexstraße geschlossen werden. Nach der Quelle des Wassers wird gesucht. Bei den aus den 70er und 80er Jahren stammenden Tunnelbauwerken zeigen sich an Dichtungen und Fugen zunehmend Ermüdungserscheinungen. Erst vor Jahresfrist hat es einen ähnlichen Fall im Feuerbachtunnel gegeben. Der Tunnel Flughafen Tegel musste nach wiederholten Wassereinbrüchen 2006 für eine 38 Millionen Euro teure Komplettsanierung 18 Monate lang gesperrt werden. du-

Neue Radwege geplant

am Kottbusser Tor

Das Kottbusser Tor ist Unfallschwerpunkt und Treffpunkt der Drogenszene zugleich – Pläne zur Umgestaltung existieren seit Jahren. 2012 soll es mit Verbesserungen für Radfahrer losgehen, kündigte Verkehrsstadtrat Hans Panhoff (Grüne) an. So ist ein gesonderter Weg von der Kottbusser Straße direkt in die Admiralstraße geplant – eine Abkürzung, die viele Radler schon jetzt nehmen. Die Admiralstraße soll auch von der nördlichen Reichenberger Straße, die eine Fußgängerampel bekommt, mit einem Radweg verbunden werden. Wann genau es losgeht, sei ungewiss, sagte Panhoff. Derzeit gilt die Haushaltssperre, bis das Abgeordnetenhaus den Etat beschlossen hat. Der Stadtrat rechnet mit einer Bauzeit von einem halben Jahr. Der durchgehende Radweg westlich des Kottbusser Tors entlang Skalitzer und Gitschiner Straße ist seit Jahren geplant. Damit für die Radler auf der Straße als auch für Abbiegerspuren für Autos genug Platz sei, sollen sämtliche Parkplätze vom Straßenrand unter die Hochbahn verlegt werden. Dies ist laut Panhoff erst möglich, wenn die BVG das Viadukt saniert habe. Der Termin ist nicht bekannt. Unklar ist auch die Eröffnung des Treffpunkts für Alkoholiker, der mit Toiletten und Getränkeausschank im nördlichen Teil der Mittelinsel entstehen soll. Im Frühjahr öffnet das Gesundheitszentrum in der Reichenberger Straße mit Drogenkonsumraum – der sogenannten Fixerstube – sowie medizinischer und sozialer Betreuung. spa

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