NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Künstler rufen zur Rettung

des Schokoladens in Mitte auf



Mehr als 50 Künstler fordern in einer Erklärung die Erhaltung des alternativen Wohn- und Kulturprojekts „Schokoladen“ in Mitte. Zu den Unterstützern gehören Autoren wie Judith Hermann, Wladimir Kaminer und Jakob Hein, wie die Berliner Lesebühnen am Freitag mitteilten. Sie beklagen, dass es in Berlin kaum noch Orte für Künstler gebe, an denen Kreatives entstehen könne. Der „Schokoladen“ soll nach einem Urteil des Berliner Landgerichts am 22. Februar geräumt werden. Nach Angaben von Anwalt Moritz Heusinger, der den Verein „Schokoladen“ vertritt, wurde gegen das Urteil Berufung eingelegt. dapd

BVG will mit verbessertem Angebot

Warnstreiks durch Verdi verhindern

Die BVG will nach Tagesspiegel-Informationen bei den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi durch ein neues Angebot einen Streik vermeiden. Demnach will das Unternehmen am kommenden Dienstag eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um mindestens zwei Prozent für dieses Jahr vorschlagen. Bisher lag das Angebot bis zum Jahr 2015 zwischen jährlich 1,2 und 1,5 Prozent mehr Geld. Das verbesserte Angebot würde die BVG etwa vier bis fünf Millionen Euro zusätzlich kosten. Verdi hat, wie berichtet, Warnstreiks angekündigt, falls es kein verbessertes Angebot gebe. kt

Erste Yorckstraßen-Brücke

wird jetzt saniert

An der Yorckstraße wird die erste der 26 ehemaligen Bahnbrücken saniert, auf denen die Züge einst zum Anhalter und Potsdamer Bahnhof gefahren sind. Vorgesehen war, den Überbau in der Nacht zum heutigen Sonnabend auszuheben und zu einem Lagerplatz an der Bautzener Straße zu bringen. Dort solle er gegen Rost geschützt werden, teilte die Bahn mit. Die Arbeiten sollen bis Juli dauern. Finanziert wird das Projekt aus dem Programm „Stadtumbau West“. Die Bahn wollte die Brücken ursprünglich abreißen, stieß aber auf Widerstand von Denkmalschützern. kt

26-Jähriger in der U-Bahn

mit Schreckschusspistole verletzt

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Freitag in der U-Bahn-Linie U8 einen 26-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe angeschossen. Der Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf und ein Knalltrauma, wie die Polizei mitteilte. Der Schütze hatte zuvor einen Streit mit dem 26-Jährigen angefangen, der mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder in der Bahn saß. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der Täter plötzlich zu, zog den Revolver und drückte ab. An der Station Gesundbrunnen flüchtete er. dapd

Kirche kündigt Mietvertrag

für Aufblaskapelle am Petriplatz

Für die „romantische Valentinsidee“ einer Eventagentur, die am 14. Februar in einer aufblasbaren Kapelle auf dem Petriplatz in Mitte „symbolische Hochzeiten“ veranstalten wollte, konnte sich die Evangelische Kirche nicht erwärmen. Als Eigentümer der mobilen Plastikkirche kündigte sie jetzt den Mietvertrag. Mit der Valentinsaktion wollte, wie berichtet, eine Zimmervermittlung für sich werben. Innerhalb der Kirche war dies heftig kritisiert worden. bel

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