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Zwei Kinder aus

eiskalten Gewässern gerettet

Oranienburg/Potsdam - Zwei Kinder sind in Brandenburg ins Eis eingebrochen. Beide Kinder seien von Zeugen gerettet worden, teilte die Polizei am Freitag mit und warnte eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen. Den Angaben zufolge hatte am Donnerstag ein zehnjähriger Junge das Eis auf der Schnellen Havel in Oranienburg betreten. Ein Passant sah zufällig von einer Brücke aus, dass der Junge einbrach und untertauchte. Der 45-Jährige zog den Jungen aus dem eiskalten Wasser. In Potsdam rutschte am Freitag ein achtjähriges Mädchen vom vereisten Ufer der Nuthe ab und fiel ins Wasser. Ihre neunjährige Freundin konnte sie festhalten und um Hilfe rufen. Eine 48-Jährige zog das Kind aus dem Wasser. Auch in den kommenden Tagen werden die Temperaturen über dem Gefrierpunkt bleiben – tagsüber werden am Wochenende bis zu sieben Grad erwartet. Es wird mit Regen gerechnet. AG/dapd

Markov nennt Länderfinanzausgleich „nicht verhandelbar“

Potsdam - Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke) weist bayerische Änderungsvorschläge am Länderfinanzausgleich zurück. „Der bis zum Jahr 2019 bestehende Länderfinanzausgleich ist nicht verhandelbar“, sagte Markov am Freitag in Potsdam. Er erinnerte daran, dass 2001 der Bund und alle 16 Länder den Finanzausgleich vereinbart hatten. Markov verwies darauf, dass Brandenburg „enorme Sparanstrengungen“ unternehme. „Wir haben es geschafft, 2011 eine soziale Politik für Brandenburg ohne neue Kredite zu finanzieren“, sagte er. Brandenburg erhielt dem Ministerium zufolge im Jahr 2011 nach vorläufigen Zahlen 440 Millionen Euro aus dem Länderfinanzausgleich und 192 Millionen Euro als Fehlbetragsergänzungszuweisungen des Bundes. dapd

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