NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gerüstbauer starb

bei Sturz aus 17. Stock



Ein 46 Jahre alter Bauarbeiter ist am Mittwochmorgen in Marienfelde von einem Gerüst gestürzt und 17 Stockwerke in die Tiefe gefallen. Er erlag seinen Verletzungen. Ein Kollege, der Zeuge des Sturzes geworden war, erlitt einen schweren Schock und kam in ein Krankenhaus. Der Unfall passierte gegen 8.45 Uhr in der Waldsassener Straße. An einem Gebäudekomplex in der Hochhaussiedlung werden nach Angaben des Landesamtes für Arbeitsschutz (Lagetsi) derzeit die Fassaden bearbeitet. „Die Bauarbeiter entfernen dort asbesthaltige Bauteile“, sagte Bernd Horn vom Lagetsi. Bei dem Verunglückten handele es sich um einen Gerüstbauer, der „langjährige Erfahrungen“ hatte. Nach ersten Erkenntnissen ist das Unglück passiert, als der Mann das Gerüst aufbaute: „Er stand auf der vorletzten Lage und wollte auf der Gerüstebene über ihm eine Bohle einsetzen.“ Dabei habe der Mann wohl das Gleichgewicht verloren. „Mit Seitenschutz wäre das nicht passiert“, sagte Horn. Der Gerüstbauer selbst war nach derzeitigen Erkenntnissen dafür verantwortlich, diesen ihn absichernden Seitenschutz aufzubauen. Dies ist der zweite tödliche Arbeitsunfall in diesem Jahr. Im Vorjahr gab es neun tödliche Fälle. tabu

Mann in Polizeiuniform

zeigt Hitlergruß

Der Mann trägt eine grüne Berliner Polizeiuniform und hat den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben. So tauchte er am Mittwoch auf der Onlineplattform Facebook auf. Das Bild des maskierten Mannes wurde am Montagabend per Handy hochgeladen. Wie eine Sprecherin der Berliner Polizei mitteilte, ermittelt der Staatsschutz wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die meisten Polizisten tragen mittlerweile blaue Uniformen, weshalb es fraglich ist, ob das Foto aktuell ist. Viele Facebook-Nutzer empört das Bild. Einer von ihnen schrieb, dass das Foto schon seit Jahren herumgeistere. Der Inhaber der Facebook-Seite stammt aus dem bayrischen Schwandorf. Sein Profil konnte man am Mittwoch frei einsehen. Er gehört offenbar zur rechten Szene. Auf seiner Pinnwand postet er rassistische Parolen und ist mit NPD-Funktionären befreundet, darunter auch mit Sebastian Schmidtke, dem Berliner Landeschef der rechtsextremen Partei. clk

Polizei befreit kleinen Jungen

aus verwahrloster Wohnung

Die Polizei hat nach Hinweisen von Anwohnern ein Kleinkind im Krabbelalter aus einer verwahrlosten Wohnung in Marzahn geholt. Die Polizei traf am Mittwochmorgen die 23-jährige Mutter und auch ihren 16 Monate alten Sohn an. „Die gesamte 3-Zimmer-Wohnung roch extrem nach den Fäkalien von zwei Hunden, Kaninchen und Streifenhörnchen“, teilte die Polizei mit. Die Küche war dreckig, der Fußboden voller Kot, der Kühlschrank leer. Der Junge kam in die Obhut des Jugendamtes. AG

0 Kommentare

Neuester Kommentar