NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Migrationsrat will mehr Mitsprache

beim Integrationsbeauftragten

Berlins Migrantenverbände fordern mehr Mitsprache in der Integrationspolitik des rot-schwarzen Senats. Nach Auffassung des Migrationsrates Berlin-Brandenburgs sollte der Nachfolger des zur Jahresmitte scheidenden Integrationsbeauftragten Günter Piening eine „eigene Migrationsgeschichte“ haben, sagte die Geschäftsführerin des Dachverbandes von 75 Migrantenorganisationen, Angelina Weinbender. Zugleich sprach sie sich für eine Umbenennung des Amtes vom Integrations- hin zum Migrations- und Partizipationsbeauftragten aus. Weinbender forderte Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) auf, sich mit dem Migrationsrat zusammenzusetzen, um über die künftigen Aufgaben des neuen Beauftragten zu sprechen. Piening hatte am Freitag bekannt gegeben, nach neun Jahren aus dem Amt ausscheiden zu wollen. Kolat hatte am Wochenende angekündigt, das Amt auf jeden Fall neu zu besetzen.epd

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar