NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vermisster Siebenjähriger

löst Großaktion der Polizei aus

Wittstock – Ein seit Freitagabend mit Hunden und einem Hubschrauber gesuchter Junge ist am Sonnabendvormittag wohlbehalten aufgefunden worden. Das Kind hatte die Nacht bei den Eltern eines gleichaltrigen, flüchtig bekannten Jungen verbracht. Von dort ging der Siebenjährige am Vormittag allein zu einem Spielplatz. Andere Kinder erkannten ihn jedoch von einem Fahndungsplakat wieder und sprachen ihn daraufhin an, ein Vater alarmierte die Polizei. Nach deren Angaben geht es dem Jungen gut. Warum die Familie, bei der er übernachtet hatte, keinen Verdacht schöpfte, ist unklar. Die Polizei geht bislang nicht von einer Straftat aus. Der Siebenjährige wurde seiner Mutter übergeben. Ha

Delegation aus Brandenburg

besucht Noel Martin in Birmingham

Potsdam/Birmingham – Nach dem Raubüberfall auf Noel Martin in seinem Haus in Birmingham will eine Delegation aus Brandenburg am 16. März nach Großbritannien reisen. So wollen Michael Fergusson, der ehrenamtliche Vertreter der Noel- und Jacqueline-Martin-Stiftung, Robin Herrnfeld, die Sprecherin Martins in Deutschland, und Katrin Nikiforow, die Geschäftsführerin der Stiftung Großes Waisenhaus, dem Schwerstbehinderten die Anteilnahme aus Deutschland persönlich übermitteln. Zudem soll geklärt werden, welche Hilfen er braucht und welche Jugendaustauschreisen seine Stiftung künftig organisiert. Martin war 1996 als Bauarbeiter in Mahlow zum Opfer eines Anschlages Rechtsextremer und ist seitdem querschnittgelähmt und zumeist bettlägerig. Am 23. Februar wurde der Hilflose im Rollstuhl von Bewaffneten in seinem Haus in Birmingham überfallen und ausgeraubt. Bislang gingen 2000 Euro Spenden für ihn bei der Stiftung ein. Infos zum Konto im Internet unter www.noel-martin.de oder telefonisch unter (0331) 28 14 66.kög

Verdi plant Warnstreiks

im öffentlichen Dienst

Potsdam - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes wird es in der kommenden Woche in Brandenburg voraussichtlich Warnstreiks geben. „Brandenburg wird mit Sicherheit betroffen sein“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Sonnabend. An welchen Tagen und in welchen Bereichen Staatsbedienstete die Arbeit niederlegen, sei noch in Planung. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Gehalt für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Die erste Tarifrunde war am Donnerstag in Potsdam ohne Ergebnis geblieben. dapd

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