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Schrottimmobilien: Beschwerden gegen Ex-Senator und Funktionäre



Das Berliner Landgericht nennt erstmals Namen von Notaren im Zusammenhang mit Beurkundungen von sogenannten Schrottimmobilien. Ein Sprecher bestätigte, dass Beschwerden gegen den als Justizsenator entlassenen CDU-Politiker Michael Braun geprüft werden. Weitere Verfahren gebe es gegen den Schatzmeister der Berliner Rechtsanwaltskammer, Joachim Börner, und den Schatzmeister der Berliner Notarkammer, Frank Leithold. Bisher hatte das Gericht nur bestätigt, dass es Beschwerden gebe, aber keine Namen genannt. Die Notare hatten versichert, sich stets vorschriftsgemäß verhalten zu haben. Neue Vorwürfe gibt es gegen den Schatzmeister der Berliner Rechtsanwaltskammer, Joachim Börner. Der Notar soll mehrfach nicht die gesetzliche Vorschrift eingehalten haben, nach der ein Kaufvertrag für Immobilien dem Käufer zwei Wochen vor Unterschrift vorliegen muss. In mehreren Urkundenrollen hielt Börner fest, dass der Käufer den Vertragstext erst „seit heute“ kenne. Zwar informierte er über die Zwei-Wochen-Frist. Die Verträge, durch deren Abschluss Anleger oft mehrere zehntausend Euro verloren, beurkundete er dennoch. Börner beurkundete zudem Geschäfte, bei denen Kleinanleger mehr als doppelt so viel für Eigentumswohnungen zahlten, wie die Immobilienfirma beim Ankauf der Objekte gezahlt hatte. Dokumente belegen, dass Börner die Ankaufs- und auch Verkaufspreise kannte. Börner wollte sich offiziell nicht äußern. Im Dezember hatte er die damaligen Vorwürfe über einen Medienanwalt „frei erfunden“ genannt. Sein Amt als Schatzmeister der Rechtsanwaltskammer ließ er ruhen, aufgegeben hat er es nicht. dapd



Großeinsatz der Feuerwehr in der

City-West

Der Brand eines Bauschuttcontainers in der Tiefgarage des Europacenters führte am Samstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Da einige Brandschutztüren offen standen, gelangten Rauchschwaden nach oben in das Hotel Berliner Hof und das Europacenter. Nürnberger Straße und Tauentzienstraße waren zeitweilig gesperrt. Einige Hotelgäste mussten ihre Zimmer verlassen, verletzt wurde niemand. Rund 50 Feuerwehrleute waren eine Stunde im Einsatz. ha



Zwei Frauen in Friedrichshain beleidigt und geschlagen

Zwei Frauen sind am Samstagmorgen in Friedrichshain von zwei Männern beleidigt und angegriffen worden. Die 26-Jährige und ihre 28-jährige Begleiterin hatten den U-Bahnhof Samariterstraße verlassen, als sich die Männer ihnen näherten und sie zunächst beleidigten, wie die Polizei mitteilte. Es kam zu einer Rangelei, bei der die ältere Frau von einem Angreifer ins Gesicht geschlagen wurde und stürzte. Sie wurde am Kopf verletzt und musste ambulant behandelt werden. Währenddessen schlug der zweite Mann auf die Freundin ein, die aber unverletzt blieb. Beide Schläger flüchteten. dapd

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