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Tödliche Hetzjagd: Urteilsspruch

im Fall Marcone wird verschoben

Berlin - Im Prozess um die tödliche Flucht des 23-jährigen Giuseppe Marcone vor U-Bahnschlägern im vergangenen Jahr musste die für diesen Donnerstag geplante Urteilsverkündung verschoben werden. Ein Richter ist erkrankt, teilte ein Gerichtssprecher mit. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. Der Ankläger hatte gegen den 21-jährigen Hauptangeklagten, der Marcone nach einem Angriff im U-Bahnhof Kaiserdamm auf die Straße gejagt haben soll, viereinhalb Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge verlangt. Ali T. hatte eine Hatz bestritten. Seine Verteidiger beantragten 18 Monate Haft wegen Körperverletzung und fahrlässiger Tötung. KG

Tödlicher Millionenraub: 60–Jähriger nach 20 Jahren vor Gericht

Frankfurt (Oder)/Bernau – Ein 20 Jahre alter Kriminalfall wird ab heute am Landgericht Frankfurt (Oder) verhandelt. Angeklagt ist ein 60-Jähriger wegen gemeinschaftlichen Raubes mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Juni 1992 in Bernau mit zwei unbekannten Komplizen zwei Wachleute überfallen zu haben. Die Täter sollen dabei zwei Geldbehälter mit 3,2 Millionen D-Mark erbeutet haben. Einer der Täter habe mit einer Maschinenpistole auf einen Wachmann gefeuert, heißt es in der Anklage. Das Opfer erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen an Kopf und Hals. Auf die Spur des jetzt angeklagten Mannes kamen die Ermittler erst durch Auswertung einer DNA-Spur, die damals im Fluchtfahrzeug gesichert worden war. Für den Prozess sind 19 Zeugen und eine Sachverständige geladen. dapd

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