NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Razzia in Laden und Wohnung

von NPD-Chef Schmidtke



Der Chef der Berliner NPD, Sebastian Schmidtke, hat Ärger mit der Polizei. Sie hat am Freitag seinen „Hexogen“-Laden in der Brückenstraße in Mitte und seine Wohnung durchsucht. Dem 27-jährigen Neonazi wird vorgeworfen, er sei „Betreiber und verantwortlicher Administrator“ von Internetseiten, auf denen Nazigegner, darunter Politiker und Journalisten, steckbriefartig aufgelistet werden. Die Razzia galt auch zwei weiteren Rechtsextremisten (beide 25), die an mindestens neun Hauswänden Parolen gesprüht haben sollen. Die Polizei durchsuchte vier Objekte in Treptow und Neukölln. fan

Studie: Berlin und Brandenburg

bei Inklusion weit vorn

In Berlin besuchen laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung mittlerweile über 40 Prozent der besonders förderbedürftigen Kinder und Jugendlichen eine Regelschule. Brandenburg liege mit 38,8 Prozent knapp dahinter. Trotz leichter Verbesserungen seien es im bundesweiten Durchschnitt nur 22,3 Prozent. Bundesweit haben 6,4 Prozent der gesamten Schülerschaft Förderbedarf – in Brandenburg sind es 8,4 und in Berlin 7,5 Prozent. Wenn nach der Umsetzung der UN-Menschenrechtekonvention alle behinderten Kinder an Regelschulen integriert werden, fehlen laut Studie hunderte für die Betreuung benötigte Lehrer in Berlin und in Brandenburg. epd/kög

Liegenschaftsfonds besiegelt den

Verkauf der Eisenbahn-Markthalle

Der Liegenschaftsfonds hat die Eisenbahn-Markthalle an der Kreuzberger Eisenbahnstraße wie geplant an eine Investorengruppe um den Lebensmittelhändler Bernd Maier und den Volkswirt Florian Niedermeier verkauft. Der Vertrag mit dem Betreiber „Markthalle Neun“ (Internet: www.markthalle9.de) sei Freitag beurkundet worden, sagte Liegenschaftsfonds-Chef Holger Lippmann. Das Konzept für „kleinteiligen, qualitätsbezogenen Einzelhandel“ und den Verkauf von Lebensmitteln aus der Region war gemeinsam mit Anwohnern, dem Bezirk und dem Senat erarbeitet worden. CD

Wieder gesund?

Fotoausstellung beim Tagesspiegel

Wie gehen junge Menschen mit den Themen Krankheit, Fürsorge und Solidarität um? Um das zu erfahren, hatte der Verband der Ersatzkassen (VDEK) anlässlich seines 100-jährigen Bestehens zum Fotowettbewerb „Wieder gesund?“ an Fach- und Hochschulen für Fotografie und Design aufgerufen. Aus den besten Beiträgen wurde eine Wanderausstellung erstellt, die vom 22. März bis zum 9. April im Verlagsgebäude des Tagesspiegels am Askanischen Platz 3 (Anhalter Bahnhof) zu sehen ist. Es sind Fotos, die sich mit der eigenen Erkrankung oder der eines Familienangehörigen auseinandersetzen – und auch Lebensfreude zeigen. Tsp

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