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Avus: Geänderte Fahrstreifen

Unter den Linden: Nur eine Spur

Umstellungen für Autofahrer: Auf der Avus beginnt die dritte Phase der Sanierung mit geänderten Fahrspuren, und Unter den Linden gibt es zwischen der Universitätsstraße und der Schloßbrücke bis 2016 nur noch jeweils eine Fahrspur. Wegen des bevorstehenden Weiterbaus der U 5 werden die Fahrstreifen heute für beide Richtungen auf die nördliche Fahrbahn gelegt. Auf der Avus wird der Verkehr zwischen Dreieck Funkturm und Hüttenweg von der stadtauswärts führenden Fahrbahn auf die sanierte Gegenseite verschwenkt. Stadteinwärts ist dies am Dienstag erfolgt, der Verkehr Richtung Potsdam folgt am 16. April. Zwischen 9 Uhr und 14 Uhr kann es dabei zu Einschränkungen kommen. In beiden Richtungen gibt es weiter je zwei Spuren. Die Arbeiten liegen immer noch vier Monate vor dem ursprünglichen Zeitplan. kt

GSG verhandelt über Verlängerung eines 300-Millionen-Kredits

Die früher landeseigene Gewerbesiedlungsgesellschaft (GSG) verhandelt mit Banken über die Konditionen für eine Verlängerung von Krediten in Höhe von 300 Millionen Euro. Das Geld hatte der Käufer, eine Tochter der Aktiengesellschaft Orco, vor fünf Jahren bei der Royal Bank of Scotland ausgeliehen, um dem Land Berlin den Kaufpreis für die GSG überweisen zu können. Sollten sich Bank und Finanzinvestor nicht bis zum 16. April über die Höhe der künftig zu zahlenden Zinsen einigen, könnte die Bank das Kapital zurückfordern – und die GSG in Schwierigkeiten bringen. „Die GSG ist ein kerngesundes Unternehmen“ sagte deren Geschäftsführer Oliver Schlink. Die Firma sei immer allen Verpflichtungen nachgekommen. Deshalb liege es „auch im Interesse der Bank, eine Lösung zu finden“. In GSG-Gebäuden sind 1600 Unternehmen, überwiegend aus dem produzierenden Gewerbe untergebracht. Sie beschäftigen 15000 Mitarbeiter. ball

Nazis wollen am Freitag

durch Neukölln marschieren

Die Neonazi-Szene will am Freitagabend in Neukölln unter dem Motto „Zeit zu handeln – kriminelle Ausländer raus“ aufmarschieren. Im Internet und auf Plakaten mobilisieren die Rechtsextremisten für 18 Uhr zum U-Bahnhof Blaschkoallee in Britz. Nach Angaben der Polizei von Dienstagnachmittag ist der Aufmarsch jedoch noch nicht offiziell angemeldet. Von der NPD, die auf den Plakaten als Veranstalterin auftaucht, war am Dienstag keine Stellungnahme zu erhalten. Der Marsch soll offenbar als reine Provokation gegen eine linke Demonstration dienen, die zur selben Zeit stattfindet. Ab 17.30 Uhr wollen linke Gruppen von der Lipschitzallee durch den Bezirk ziehen, um gegen rechte Gewalt und Rassismus zu protestieren. Die vor Monaten angemeldete Demo hat ebenfalls den Titel „Zeit zu handeln“. Die Organisatoren warnen vor der gewaltbereiten Naziszene in Rudow und Britz. In den letzten Monaten kam es dort mehrfach zu rechtsextremen Gewalttaten. Die Menschen vor Ort seien jetzt gefragt, „sich mit den Betroffenen neonazistischer Gewalt zu solidarisieren“, heißt es im Aufruf.jra



SPD-PolitikerChristine Bergmann erhält Louise-Schröder-Medaille

Die frühere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (72) erhält in diesem Jahr in Berlin die „Louise-Schröder-Medaille“. Parlamentspräsident Ralf Wieland überreicht ihr die höchste frauenpolitische Auszeichnung des Landes am 17. April um 18 Uhr im Abgeordnetenhaus. Die Laudatio hält RBB-Intendantin Dagmar Reim. Mit Bergmann werde eine Frau geehrt, die nach der friedlichen Revolution 1989 politische Verantwortung übernahm, als sie im Mai 1990 zur Präsidentin der neuen, in freien Wahlen gewählten Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin gewählt wurde. Auch als spätere Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen habe die SPD-Politikerin großes Engagement gezeigt. KNA

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