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Direktorin des Diakonischen Werks verteidigt Babyklappen



Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hat sich für den Erhalt von Babyklappen ausgesprochen. „In den vergangenen gut zehn Jahren haben die Babyklappen verzweifelten Müttern beziehungsweise Eltern geholfen, in einer Notsituation einen Weg zu finden, ihr Kind in wohlbehütete Hände zu geben“, sagte sie am Dienstag. Sie reagierte damit auf Pläne des Bundesfamilienministeriums, das Babyklappen überflüssig machen und anonyme Geburten verbieten will. Die Babyklappe sei eines von vielen Hilfsangeboten, ebenso wie die anonyme Geburt, sagte Kahl-Passoth. Beides müsse bleiben.dapd

Hertha BSC hat immer mehr gewaltbereite Fans

Die Zahl der Hooligans unter den Fans von Hertha BSC hat sich in zwei Jahren verdoppelt. In der Saison 2008/2009 rechneten die Behörden 30 Personen der härtesten Kategorie C („gewaltsuchend“) zu, in der Saison 2010/2011 waren es 47. Die Zahl in der Kategorie B („gewaltgeneigt“) erhöhte sich in diesem Zeitraum von 160 auf 350. Diese Zahlen teilte Innensenator Frank Henkel (CDU) jetzt auf Anfrage des grünen Abgeordneten Benedikt Lux mit. Bei den anderen Berliner Vereinen änderten sich die Zahlen der Fußball-Gewalttäter nicht, bei Union sank die Zahl der Kategorie-C-Fans sogar leicht von 30 auf 25. In absoluten Zahlen stehen aber der 1. FC Union und der BFC Dynamo an der Spitze mit je 425 Fans in beiden Kategorien. Union hat mit 400 die meisten gewaltbereiten Fans, Dynamo steht mit 75 Fans in der Kategorie C ganz vorne. Hertha hat aber mit knapp 400 deutlich aufgeholt. Die Innenverwaltung erklärt diesen Anstieg mit einem „Zulauf im Bereich der Ultragruppierungen aus dem Umfeld von Hertha BSC Berlin“. Nach Polizeiangaben hat es in der abgelaufenen Saison bei drei Spielen in Berlin Ausschreitungen gegeben. Ha

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