NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizei nimmt mutmaßlichen Autobrandstifter fest

Die Polizei hat in der Nacht zu Freitag in Wedding einen mutmaßlichen Autobrandstifter festgenommen. Zeugen hatten gegen 23.30 Uhr beobachtet, wie der 34-Jährige in der Lynarstraße am Vorderrad eines parkenden Mercedes hockte. Wenig später sahen sie einen Feuerschein, der kurz darauf wieder erlosch. Als der 34-Jährige bemerkte, dass er beobachtet wurde, lief er in Richtung Nettelbeckplatz, wo Polizisten ihn festnahmen. Der mutmaßliche Täter ist ein Ukrainer ohne festen Wohnsitz. Er soll bislang nicht polizeilich aufgefallen sein. tabu

Psychisch kranker Mann

geht mit Messer auf Arzt los

Ein offenbar psychisch kranker Mann hat am Donnerstag einen 47-jährigen Arzt mit einem Messer schwer verletzt. Der 36-Jährige hatte seine Mutter in die Klinik in der Wenckebachstraße begleitet. Während eines Gesprächs, das der Arzt mit der Frau führte, ging der Sohn plötzlich auf den Mediziner los und verletzte ihn am Hals. Als ein Pfleger dem Arzt zur Hilfe kam und den Angreifer zu Boden brachte, ging die 61-jährige Mutter auf den Pfleger los. Der Pfleger konnte aber schließlich beide überwältigen. tabu

Wowereit lehnt Abgeordnetenhaus-Knigge ab

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat sich in die Diskussion um den rüden Umgangston im Parlament eingeschaltet. „Ich glaube nicht, dass wir einen Abgeordnetenhaus-Knigge brauchen“, sagte er dem Radiosender 104.6 RTL. Zu einem lebendigen Parlament gehört für den Regierungschef der Schlagabtausch.Respekt vor dem Anderen müsse ein Grundgedanke sein: „Es ist aber ein Unterschied, ob man ehrverletzend vorgeht, ob man sich im Ton vergreift oder ob man in der Sache hart streitet“, sagte Wowereit. Abgeordnete hatten über verbale Entgleisungen geklagt. dapd

Taxifahrer verärgert

über Gebühr am Flughafen

Berlins Taxifahrer weigern sich, künftig für jede Fahrt vom neuen Großflughafen 1,50 Euro an die von der Flughafengesellschaft eingesetzte Betreiberfirma Apcoa zu zahlen. „Wir sollen diese Gebühr dann unseren Fahrgästen in Rechnung stellen, das finden wir empörend“, sagte der stellvertretende Vorstand der Berliner Taxi- Vereinigung, Bernd Stumpf. Er bestätigte, dass sechs Berliner Taxiverbände für den 23. April zu einer Protestfahrt zum Großen Stern aufrufen. „Da wird es am Vormittag an den Flughäfen sicher zu Engpässen bei den Taxen kommen“, sagte er. „Aber wir finden es absolut unfair, dass die Flughafengesellschaft letztlich auf Kosten der Fahrgäste und Taxifahrer Profit machen will.“ Protestiert werden soll auch gegen unterschiedliche Tarife, die künftig für Fahrten vom und zum Flughafen gelten sollen. Geplant ist, die Touren von Schönefeld nach Berlin nach dem im Landkreis Dahme-Spreewald gültigen Tarif abzurechnen, die Fahrten von Berlin zum Flughafen aber nach dem billigeren Berliner Tarif. das

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