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Fenstersturz: Tatverdacht gegen Ehemann nicht erhärtet



Berlin - Der Tatverdacht gegen einen 40-Jährigen, der am Donnerstag seine Frau während eines Streits auf dem Fenster der gemeinsamen Wohnung in Wedding gestoßen haben soll, lässt sich derzeit nicht erhärten. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte am Freitag, es sehe so aus, als sei die 38-Jährige selbst aus dem Fenster im vierten Stock gesprungen. „Es gibt einen tatneutralen Zeugen dafür.“ Die Frau überlebte den Sturz schwer verletzt und liegt weiterhin im Krankenhaus. tabu

Demonstranten ziehen am 1. Mai von Kreuzberg nach Mitte

Berlin – Knapp anderthalb Wochen vor dem 1. Mai hat sich die Polizei mit den Veranstaltern der sogenannten Revolutionären-1.Mai-Demonstration auf eine Route geeinigt. Die Demonstranten können laut Polizei von Kreuzberg nach Berlin-Mitte ziehen, wo die Abschlusskundgebung Unter den Linden Ecke Bebelplatz stattfinden soll. Ursprünglich hatten die Demonstranten zum Brandenburger Tor ziehen wollen. dapd

Teure Fotos: Berlin hat 4,3 Millionen durch Blitzer eingenommen

Berlin - Mehr als 250 000 Mal wurden Autofahrer 2011 an den sechs festen Tempomessanlagen in Berlin geblitzt. Das brachte rund 4,3 Millionen Euro in die Landeskasse. Das geht aus einer Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Trapp an Innensenator Frank Henkel (CDU) hervor. Am häufigsten löste die Blitzanlage im Britzer Tunnel aus: 148 037 Mal wurden Raser dort fotografiert. Insgesamt erfassten die Blitzer-Anlagen im vorigen Jahr 258 263 Tempo-Sünder. tabu

Rechtsextreme Gruppe verschickt erneut Drohbriefe

Berlin - Die rechtsextremistische Gruppe „Reichsbewegung“ hat abermals Drohbriefe mit volksverhetzendem Inhalt verschickt. Diesmal waren laut Polizei Privathaushalte betroffen. Bereits vergangene Wochen waren derartige Briefe an jüdische und islamische Gemeinden adressiert worden. Die Empfänger werden aufgefordert das Land zu verlassen. Der Staatsschutz ermittelt. tabu

First-Solar-Betriebsratsmitglied fristlos gekündigt

Frankfurt (Oder) - Das Unternehmen First Solar hat einem Betriebsratsmitglied am Standort Frankfurt (Oder) am Freitag wegen „Störung der Betriebsabläufe“ fristlos gekündigt. Er selber habe keine offizielle Begründung vom Unternehmen gehört, sagte der Mitarbeiter. Er habe am Mittwoch während der Produktion mit Mitarbeitern über die angekündigte Schließung der beiden Werke in Frankfurt (Oder) gesprochen. Die Kollegen seien auf ihn zugekommen. dpa

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