NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SPD in Tempelhof-Schöneberg

für Landeschef Michael Müller



Berlin - Der SPD-Kreisverband Tempelhof-Schöneberg hat den Landesvorsitzenden Michael Müller erneut für das höchste Parteiamt nominiert. Die Kreisdelegiertenversammlung der Sozialdemokraten beschloss dies am Sonnabend einstimmig, bei wenigen Enthaltungen. Nach Charlottenburg-Wilmersdorf und Treptow-Köpenick hat sich damit der dritte SPD-Bezirksverband für die Wiederwahl Müllers auf dem Landesparteitag am 9. Juni ausgesprochen. Ob der Sprecher der Parteilinken und Chef des SPD-Kreisverbands Friedrichshain-Kreuzberg, Jan Stöß, gegen Müller kandidiert, wird sich voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen entscheiden. Bis dahin wollen beide innerparteilichen Lager noch versuchen, eine einvernehmliche Lösung für das Führungsproblem zu finden. Der SPD-Landesvorstand wird sich am Montag möglicherweise mit der Frage befassen, ob die Parteibasis im Rahmen einer Mitgliederbefragung darüber entscheiden soll, wer die Berliner SPD künftig führt. Entsprechende Anträge aus SPD-Ortsverbänden liegen vor. za

Wirtschaftsminister will Firmen

nach Ostbrandenburg locken

Frankfurt (Oder) - Nach der angekündigten Schließung der Frankfurter Werke des US-Konzerns First Solar dringt Wirtschaftsminister Ralf Christoffers auf Unterstützung für die Region. Er wolle dem Kabinett eine Reihe von Vorschlägen machen, kündigte der Linke-Politiker an. So solle geprüft werden, welche Ansiedlungsprojekte der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) nach Ostbrandenburg gelenkt werden könnten. Dazu werde bei der ZAB eine „Task-Force“ gebildet. Die Stadt Frankfurt (Oder) befürchtet Steuerausfälle von 28,5 Millionen Euro. dapd

Rund 60 000 Zuwanderer ziehen

jährlich nach Brandenburg

Potsdam - Rund 60 000 Deutsche und Ausländer ziehen jährlich nach Brandenburg, teilte Sozialminister Günter Baaske (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mit. Die meisten Menschen kamen 2010 aus Berlin. Am beliebtesten war Potsdam, gefolgt von den Landkreisen Oberhavel und Potsdam-Mittelmark. dapd

Evangelische Kirche zu Klimaschutz und Anlageverlusten bei Bank

Berlin - Die Evangelische Kirche will mehr für den Klimaschutz tun. Die in der Berliner Bartholomäuskirche tagende Landessynode beschloss, dem Aktionsbündnis „Klima-Allianz“ beizutreten. Laut Landesbischof Markus Dröge sei es für Christen sei es ein Auftrag, „das Haus“ der Schöpfung Gottes in Ordnung zu halten. Die Synode hatte bereits einen zwei Millionen Euro starken Fonds zur energetischen Sanierung von Kirchengebäuden beschlossen. Bekannt wurde am Rande ein Anlageverlust des für die Unterstützung von Protestanten in der Diaspora zuständigen „Gustav-Adolf-Werks“. Durch Anlagen bei der UBS-Bank haben man in den Jahren 2006 bis 2011 rund 110 000 Euro verloren. Das Spendenwerk sei mit der Bank im Gespräch und prüfe rechtliche Schritte. bel

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