NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kontrahenten Müller und Stöß stellen sich der SPD-Basis vor

Der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller und dessen Herausforderer Jan Stöß treffen am Sonnabend auf der Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Steglitz-Zehlendorf zum ersten Mal aufeinander. Voraussichtlich alle zwölf Kreisverbände der Sozialdemokraten werden bis zum 11. Mai die beiden Kandidaten einladen, um mit ihnen zu diskutieren. Außerdem wird es vor dem Wahl-Parteitag der SPD am 9. Juni im Hotel Estrel auch noch vier regionale Mitgliederforen geben. Ein Votum der Parteibasis, ob Müller oder Stöß die Berliner SPD künftig führen soll, wird es wohl nicht geben. Zwar wäre es möglich, mit Unterstützung von fünf Kreisverbänden den ablehnenden Beschluss des SPD-Landesvorstands aufzuheben, aber das Verfahren ist so kompliziert und langwierig, dass der Parteitag mindestens auf den Juli verschoben werden müsste. za

Radfahrer kollidiert in Friedrichshain mit Straßenbahn

Ein Radfahrer ist bei einem Zusammenprall mit einer Straßenbahn am Donnerstagmorgen schwer verletzt worden. Der 30-Jährige wollte auf der Scharnweberstraße links an den Autos vorbeifahren, die vor einer roten Ampel warteten. Dabei übersah er die Tram der Linie M13. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der Radfahrer am Kopf und am Arm. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 26-jährige Straßenbahnführerin erlitt einen Schock. dapd

Test für elektronisches Ticket

im Nahverkehr wird erweitert

Im Juni sollen weitere 4000 Abonnenten der Unternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) einen elektronischen Fahrausweis erhalten und testen. Ab Herbst sollen dann alle Abonnenten im Tarifbereich ABC (Berlin und Umland) sowie in Potsdam, Brandenburg/Havel, Frankfurt (Oder) und in den Landkreisen Oberhavel und Havelland mit der VBB-fahrCard fahren, die die alten Monatswertmarken ersetzt. Vorteil: Beim Verlust kann die elektronische Karte gesperrt und schnell ersetzt werden. Nachteil: Die Regel, dass die Karte am Monatsanfang und -ende jeweils einen weiteren Tag gilt, wird aufgehoben. kt

Nußbaum: Etwa zehn Interessenten fürs Strom- und Gasnetz

Acht bis zehn Unternehmen haben bisher Interesse am Berliner Strom- und Gasnetz bekundet. Das sei „recht erfreulich“, sagte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) im Parlament. Namen wollte er nicht nennen. Der Senat werde sich zunächst intern damit befassen. Linke und Grüne kritisierten dieses Vorgehen. Die Frist zur Interessenbekundung endete am 16. April. Ende 2013 läuft der Konzessionsvertrag mit der Gasag aus, ein Jahr später der mit Vattenfall. dapd

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