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Kolpingwerk schließt Vertrag

mit Gedenkstätte Ravensbrück



Fürstenberg/Havel - Das Kolpingwerk im Erzbistum Berlin hat mit der Gedenkstätte Ravensbrück einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ihre Vertreter unterzeichneten ihn Samstag auf dem Gelände des früheren nationalsozialistischen Konzentrationslagers. Die Zusammenarbeit diene „der Aufklärung insbesondere junger Menschen über die Geschichte und die Verbrechen des Nationalsozialismus und deren Auswirkungen auf die folgenden Generationen“, heißt es in der Vereinbarung. Der Vertragsschluss fand im Rahmen eines Wochenendeinsatzes von Kolping-Mitgliedern statt. Unter anderem schufen sie dort Sichtschneisen für Besucher und digitalisierten Dokumente im Archiv. Solche Workcamps veranstaltet das Kolpingwerk zwei Mal jährlich in der Gedenkstätte. Das Kolpingwerk ist ein katholischer Sozialverband mit 1500 Mitgliedern in Berlin, Brandenburg und Vorpommern. KNA

Brandenburg hilft der Stadt Frankfurt nach Schließung von First-Solar Frankfurt (Oder) - Das Land Brandenburg will die Stadt Frankfurt wegen der geplanten Schließung der First-Solar-Werke finanziell unterstützen. Um die durch den Weggang der US-Solarfirma angespannte Haushaltslage zu entschärfen, habe das Innenministerium Gelder aus dem Ausgleichsfonds des Landes angeboten, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Das sei bei einem Treffen zwischen Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos), Stadtkämmerin Claudia Possardt und Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb vereinbart worden. Weitere Details sollen in sechs Wochen geklärt werden. Bis dahin will der Oberbürgermeister einen Konsolidierungsplan vorlegen. Der Stadt brechen durch die Schließung der beiden Werke Steuereinnahmen von rund 28,5 Millionen Euro weg – bei einem Gesamtetat von 220 Millionen Euro. Der Konzern will im Herbst seine beiden Werke in Frankfurt (Oder) schließen. axf

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